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<title>Selbst</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Selbst</span></h1>
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<p><b>Selbst</b> ist ein Begriff mit unterschiedlichen Bedeutungen zwischen den und innerhalb der Anschauungen der <a href="Psychologie" title="Psychologie">Psychologie</a>, <a href="Philosophie" title="Philosophie">Philosophie</a>, <a href="Theologie" title="Theologie">Theologie</a>, <a href="Soziologie" title="Soziologie">Soziologie</a> und <a href="P%C3%A4dagogik" title="Pädagogik">Pädagogik</a>. An ein allgemeinsprachliches Verständnis von 'selbst-' als rückbezüglich, <a href="Reflexion_(Philosophie)" title="Reflexion (Philosophie)">reflektierend</a> oder selbstbezogen anknüpfend, bezeichnet man das zur <a href="Selbstbeobachtung" title="Selbstbeobachtung">Selbstbeobachtung</a> fähige, scheinbar konsistent fühlende, denkende und handelnde <a href="Wesen_(Philosophie)" title="Wesen (Philosophie)">Wesen</a> des <a href="Ich" title="Ich">Ichs</a> als Selbst. In der Psychologie und zum Teil der <a href="Religionswissenschaft" title="Religionswissenschaft">Religionswissenschaft</a> und Theologie wird das Selbst oft substanziell oder funktional als Zentrum der menschlichen Persönlichkeit verstanden.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Das Wort 'Selbst' hat sich aus dem althochdeutschen 'selb' entwickelt, welches in der Funktion eines <a href="Pronomen" title="Pronomen">Pronomens</a> einen Bezug auf ein Individuum herstellte. Das substantivierte und auch psychologisch und ethisch verstandene 'Selbst' hat sich zunächst im Englischen als 'the self' im Sinne von "a person’s essential being" und "object of introspection" (<a href="Oxford_English_Dictionary" title="Oxford English Dictionary">New Oxford Dictionary</a>) entwickelt. Daran angelehnt entstanden dann wiederum im Deutschen im 18. Jahrhundert das Substantiv 'Selbst' und in der Folge dessen zahlreiche <a href="Derivation_(Linguistik)" title="Derivation (Linguistik)">Ableitungen</a> und <a href="Komposition_(Grammatik)" title="Komposition (Grammatik)">Komposita</a>.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <i>Der Brockhaus Psychologie</i> bietet eine große Zahl von Begriffen, die mit dem Wort <i>Selbst</i> gebildet sind.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Selbst_als_psychologischer_Begriff">Selbst als psychologischer Begriff</h2></div>
<p>Der amerikanische Psychologe und Philosoph <a href="William_James" title="William James">William James</a> (1842–1910) unterschied methodisch das erkennende Selbst (<i>self as knower, I, pure ego</i>) vom erkannten Selbst (<i>self as known, me, empirical ego</i>).<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> James, ein höchst einflussreicher Pionier der Psychologie und bestens vertraut auch mit der deutschen psychologischen Literatur seiner Zeit, lehrte in seinen <i><a href="William_James#Schriften" title="William James">Principles of Psychology</a></i> von 1890 folgende Systematik des Selbst: 1. Das <i>„materielle Selbst“</i> umfasse des Menschen Körper und alles, was der Mensch als sich so nahe zugehörig auffasst wie seine Kleider, seine Familie und seine Arbeit (James 1890: 292 f.). 2. Das <i>„soziale Selbst“</i> seien die Erscheinungen eines Menschen in den Augen seiner sozialen Umgebung – und wie er von dieser gesehen werden wolle, sich situativ unterschiedlich zeige (S. 293–296). 3. Das <i>„spirituelle Selbst“</i> (S. 296–306) sei zugleich das „Empirical Me, I mean a man’s inner or subjective being“ (S. 296), welches James als die intimsten und zugleich dauerhaftesten Elemente der Persönlichkeit und ihres „Bewusstseinsstromes“ beschrieb. „… our considering the spiritual self at all is a reflective process“ (S. 296: Die Betrachtung des geistigen Selbsts ist ein Reflexionsprozess). 4. Das <i>„reine Ego“</i> (pure ego) stehe den drei vorgenannten Bereichen des Selbst als die selbstbeobachtende Instanz im Selbst gegenüber (v. a. S. 319–330); das „pure ego“ nach James kann also als das scheinbar kohärente Ichbewusstsein im Modus der Introspektion und Reflexion interpretiert werden.
</p><p>In der Tradition von James unterscheidet die Psychologie das (dem empirischen Ego entsprechende) <a href="Selbstkonzept" title="Selbstkonzept">Selbstkonzept</a>, also die Antwort auf die Frage „Wer bin ich?“, vom Nachdenken über sich selbst, der <a href="Objektive_Selbstaufmerksamkeit" title="Objektive Selbstaufmerksamkeit">Selbstaufmerksamkeit</a> (<i>self-awareness</i>) und Selbstreflexion. Die sich selbst wahrnehmende und beobachtende Person entwickelt das Gefühl und zunehmende Bewusstsein einer <a href="Identit%C3%A4t#Psychologie" title="Identität">Ich-Identität</a>,<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> welche sich im Zuge der <a href="Ich-Entwicklung" title="Ich-Entwicklung">Ich-Entwicklung</a><sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> verändert. Im Anschluss an James hat der Soziologe <a href="Charles_Cooley" title="Charles Cooley">Charles Cooley</a> um 1900 herum das <i><a href="Looking-glass_self" title="Looking-glass self">Looking-glass self</a></i> entwickelt: Der Mensch erkenne sich selbst <i>„</i>im Spiegel seines Gegenübers<i>“</i>, also durch soziale Reaktionen.
<a href="George_Herbert_Mead" title="George Herbert Mead">George Herbert Mead</a> (1934) unterschied wie James das materielle oder das Körper-Selbst vom sozialen oder geistigen Selbst als Ort der Weltanschauungen. Er differenzierte den Begriff des „Selbst“ in zwei Entitäten, das „I“ und das „me“. „Das 'I' ist die Reaktion des Organismus auf die Haltungen anderer; das 'me' ist die organisierte Gruppe von Haltungen anderer, die man selbst einnimmt. Die Haltungen der anderen bilden das organisierte 'me', und man reagiert darauf als ein 'I'“.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In der <a href="Analytische_Psychologie" title="Analytische Psychologie">Analytischen Psychologie</a> nach <a href="Carl_Gustav_Jung" title="Carl Gustav Jung">Carl Gustav Jung</a> (1875–1961) stellt das Selbst das Zentrum der menschlichen <a href="Psyche" title="Psyche">Psyche</a> dar, die das menschliche <i><a href="Bewusstsein" title="Bewusstsein">Bewusstsein</a></i> und <a href="Das_Unbewusste" title="Das Unbewusste"><i>Unbewusstes</i></a> umfasst.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das <a href="Ich" title="Ich">Ich</a> stellt den bewussten Teil des Selbst dar.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Selbst-Erkenntnis des Ichs war für Jung die „<a href="Selbstverwirklichung" title="Selbstverwirklichung">Selbstverwirklichung</a>“<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> im Laufe der „<a href="Individuation" title="Individuation">Individuation</a>“ des einzelnen Menschen.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bleibt hingegen das Selbst dem Ich ganz unbewusst, so hält sich dieses bereits selbst für das Ganze, was Jung als Gefahr für die psychische Gesundheit ansieht.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> C. G. Jung sah damit das Selbst als Grund und Ziel der <a href="Individuation" title="Individuation">Entwicklung des Menschen</a> durch <a href="Pers%C3%B6nlichkeit#Entwicklung_der_Persönlichkeit" title="Persönlichkeit">Persönlichkeitsreifung und -differenzierung</a>, als ein der Person innewohnendes Entwicklungsprinzip, das auf persönliche Ganzheit ausgerichtet sei<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und nach <a href="Entelechie" title="Entelechie">Entelechie</a> im Individuationsprozess strebe.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p><a href="Vilaynur_S._Ramachandran" class="mw-redirect" title="Vilaynur S. Ramachandran">Vilaynur S. Ramachandran</a> und Sandra Blakeslee<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> sprechen von einem <i>exekutiven Selbst</i> (entsprechend dem englischen Wort "executive" = ausführend), das die <a href="Handeln" title="Handeln">Handlungsplanung</a> und Differenzierung der <a href="Interaktion" title="Interaktion">Interaktion</a> mit der Welt je nach <a href="Realit%C3%A4t" title="Realität">Realitätskonstellation</a> verantworte. Es zeichne sich durch eine gewisse <a href="Souver%C3%A4nit%C3%A4t" title="Souveränität">Souveränität</a> aus, denn ein Selbst, das von Trieben gedrängt werde, sei kein Selbst (also kein souveränes Ich). Es müsse so etwas wie einen freien <a href="Wille" title="Wille">Willen</a> besitzen. Um diese Koordination leisten zu können, müsse das Selbst nach Ramachandran sowohl eine Repräsentation der Welt als auch eigener Strukturen (also ein Selbst- und Weltbild) besitzen.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Selbst_in_der_psychoanalytischen_Sichtweise">Selbst in der psychoanalytischen Sichtweise</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Freud_und_das_„Ich-Selbst“"><span id="Freud_und_das_.E2.80.9EIch-Selbst.E2.80.9C"></span>Freud und das „Ich-Selbst“</h3></div>
<p>In der Zeit von 1914 bis 1918 verwendete <a href="Sigmund_Freud" title="Sigmund Freud">Freud</a> den Ichbegriff in einer Weise, der sich sowohl von früheren als auch von späteren Phasen in der psychoanalytischen Theoriebildung unterschied. In jener Zeit verstand er das „Ich“ im Sinne eines „Ich-Selbst“.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Er verstand dieses <i>Ich-Selbst</i> einerseits als Teilstruktur des Menschen, andererseits als Repräsentant der Gesamtperson. "Vieles am Ich ist sicherlich selbst unbewusst, gerade das, was man den Kern des Ichs nennen darf".<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Später wurde es topisch als eine seelische Instanz verstanden.
Freud verwendete die Begriffe des „Ichs“ und des „Selbst“ zunächst häufig synonym, wobei er meinte: "Das Ich ist vor allem ein körperliches", man könne es "am ehesten mit dem 'Gehirnmännchen' der Anatomen identifizieren".<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> So scheint für Freud das System <i>Ich</i> in allen seinen Funktionen zusammengenommen dem Selbst und damit der ganzen Person sehr nahe zu sein.
Das <a href="Strukturmodell_der_Psyche" title="Strukturmodell der Psyche">Ich</a> vermittelt, in der <a href="Psychoanalyse" title="Psychoanalyse">psychoanalytischen</a> Theoriebildung, realitätsgerecht zwischen den Ansprüchen des <a href="Strukturmodell_der_Psyche#Es" title="Strukturmodell der Psyche">Es</a>, des <a href="%C3%9Cber-Ich" class="mw-redirect" title="Über-Ich">Über-Ich</a> und der sozialen Umwelt. Es orientiert sich an seinen eigenen psychischen Fähigkeiten und Möglichkeiten und an den möglichen und realen Gegebenheiten der „<a href="Natur" title="Natur">Naturwelt</a>“ und der „<a href="Kultur" title="Kultur">Kulturwelt</a>“. Den Wissenserwerb darüber nennt man <a href="Selbsterkenntnis" title="Selbsterkenntnis">Selbsterkenntnis</a>. Sie ist die Voraussetzung nahezu jeder glückenden <a href="Selbstverwirklichung" title="Selbstverwirklichung">Selbstverwirklichung</a>.
</p><p><a href="Friedrich_Nietzsche" title="Friedrich Nietzsche">Friedrich Nietzsches</a> <a href="Aphorismus" title="Aphorismus">Aphorismus</a> „Was sagt dein Gewissen? – Du sollst der werden, der du bist“<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> (d. h. von deinen Fähigkeiten und Möglichkeiten her, von deinen <a href="Wesen_(Philosophie)" title="Wesen (Philosophie)">Wesens</a>-Anlagen her und Wesens-Möglichkeiten her) ist zunächst scheinbar ein Anspruch, der von der erzieherischen Umwelt her einer Person angetragen wird, der über Belohnungs- und Bestrafungsmechanismen ins <a href="%C3%9Cber-Ich" class="mw-redirect" title="Über-Ich">Über-Ich</a> hinein<a href="Sozialisation" title="Sozialisation">sozialisiert</a> werden soll. Aber es ist auch ein mehr oder weniger <a href="Unbewusst" class="mw-redirect" title="Unbewusst">unbewusster</a> Anspruch aus dem <a href="Strukturmodell_der_Psyche#Es" title="Strukturmodell der Psyche">Es</a>: Der psychosomatische Bewegungsdrang, der Neugierdrang (Wahrnehmungsinteresse) und Bestätigungs-Drang (Primär-Narzissmus<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>) führen dazu, sich zu erproben, zu behaupten und Probleme lösen zu wollen. Das Ich muss jedoch die Handlungs<a href="Impuls_(Didaktik)" title="Impuls (Didaktik)">impulse</a> und Handlungsansprüche aus dem Es, dem Über-Ich und aus der sozialen Umwelt kritisch und vor allem selbstkritisch prüfen und dann handlungsleitend einsetzen, so dass man sagen kann: „Werde, der du bist“ ist ein Anspruch des ich-funktional gebildeten <a href="Gewissen" title="Gewissen">Gewissens</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Entwicklungen_in_der_psychoanalytischen_Ich-Psychologie">Entwicklungen in der psychoanalytischen Ich-Psychologie</h3></div>
<p>Der Psychoanalytiker und Vertreter der <a href="Ich-Psychologie" title="Ich-Psychologie">Ich-Psychologie</a> <a href="Heinz_Hartmann_(Mediziner)" title="Heinz Hartmann (Mediziner)">Heinz Hartmann</a> (1927/1972)<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> entwickelte seine Vorstellung von <a href="Ich#Psychoanalyse" title="Ich">Ich</a> und Selbst angeregt durch Arbeiten von <a href="Ernst_Federn" title="Ernst Federn">Ernst Federn</a> (1928).<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Federn argumentierte, das Selbst sei als „theoretische Einheit“ ableitbar aus der Annahme, dass das Gegenteil der Objektbesetzung (-repräsentanz) nicht in einer Besetzung des (psychischen Apparates) des Ichs liegen könne.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Hartmann sah im Ich eine mental-kognitive Einzelstruktur in einer Person (Strukturmodell der Psyche), die er dem umfassenderen (psycho-physischen) Selbst, also der gesamten Repräsentanz des Individuums gegenüberstellte: inklusive seiner Körperlichkeit (<a href="K%C3%B6rperbild" title="Körperbild">Körperbild</a>), aller Bestandteile seiner psychischen Organisation, auch seiner Selbstrepräsentanzen<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, der unbewussten<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, vorbewussten und bewussten endopsychischen Repräsentationen des körperlichen und mentalen Selbst im <i>Ich-System</i>. Hartmann (1939)<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> sah, wie später auch der Entwicklungspsychologe <a href="Jean_Piaget" title="Jean Piaget">Jean Piaget</a> für die kognitive Entwicklung, eine Abhängigkeit der <a href="Ich-Psychologie#Funktionen_des_Ichs" title="Ich-Psychologie">Ich-Funktionen</a> von physiologischen Reifungsvorgängen. Damit kann die „Selbstrepräsentanz“ begrifflich einer „Objektrepräsentanz“ gegenübergestellt werden.<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p><a href="Donald_Winnicott" title="Donald Winnicott">Donald Winnicott</a> (1960)<sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> entwarf den Ausdruck „<a href="Falsches_Selbst" title="Falsches Selbst">falsches Selbst</a>“ zur Charakterisierung einer Persönlichkeitsstörung, die die Betroffenen schon in ihrer frühen Kindheitsphase als Abwehr und Schutz ihres „wahren Selbst“ entwickeln und nutzen.<sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="#cite_note-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Winnicott, ein Schüler von <a href="Melanie_Klein" title="Melanie Klein">Melanie Klein</a>, beschrieb die Folgen einer überstarken Wirkung dieses Abwehrkonzeptes anhand einer Fallgeschichte. Ein „falsches Selbst“ werde vom „wahren Selbst“ gebildet, um sich zu tarnen und zu schützen. Jedoch werde das „falsche Selbst“ zu der die (psychische) Realität beherrschenden Form. Auf diese Weise sei das „wahre Selbst“ nicht mehr an den Interaktionen mit der Realität beteiligt und könnte gerade deshalb die Kontinuität des seelischen Seins (seinen Ist-Zustand) bewahren. Ein verborgenes wahres Selbst litte jedoch unter einer Verarmung, die auf mangelnder Erfahrung beruhe.
</p><p>Das Ich benötigt also gemäß dieser Sichtweisen für seine Vermittlungsfunktion realitätsgerechte Vorstellungen über sich selbst, die man <i>Selbst</i> bzw. <i>Selbstrepräsentanzen</i> nennt. Aus den Selbstrepräsentanzen bezieht ein Mensch seine Selbstdefinition, seine psycho-soziale Identität. Er bezieht von hierher „sein <a href="Selbstbewusstsein" title="Selbstbewusstsein">Selbstbewusstsein</a>, seine Selbstachtung, sein Verständnis von Selbstverwirklichung“.<sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Selbst-_und_Ichtheorie_von_und_nach_Heinz_Kohut">Selbst- und Ichtheorie von und nach Heinz Kohut</h3></div>
<p><a href="Heinz_Kohut" title="Heinz Kohut">Heinz Kohut</a> entwickelte den klassischen psychoanalytischen Ansatz weiter, indem er in den 1970er Jahren die Selbstpsychologie (<span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Englische_Sprache" title="Englische Sprache">englisch</a></span> <span lang="en-Latn" style="font-style:italic">Psychoanalytical Self Psychology</span>) begründete.
Ein Ausgangspunkt für die Neuwertung des Begriffs, „des Selbst“ waren seine Auseinandersetzung mit narzisstischen Störungen, er sah gerade bei narzisstisch gestörten Analysanden, die Grenzen der klassischen psychoanalytischen Technik die, wenn sie angewandt wurde, einen nur unzureichenden Behandlungserfolg erwirkte.<sup id="cite_ref-33" class="reference"><a href="#cite_note-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
In der Entwicklung seines Ansatzes blieb er zunächst fundamental der Freud’schen <a href="Triebtheorie" title="Triebtheorie">Trieb</a>- bzw. Vorstellungen zum <a href="Libido#Psychoanalyse" title="Libido">Libido</a> verhaftet.<sup id="cite_ref-34" class="reference"><a href="#cite_note-34"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In seinen späteren Publikationen und aufgrund seiner speziellen therapeutischen Erfahrungen mit narzisstischen Störungen löste er sich von den klassischen Erklärungen. Dies etwa ab dem Jahre 1977, mit <i>The Restoration of the Self</i> (deutsch „Die Heilung des Selbst“) und 1984, <i>How does Analysis cure?</i> (deutsch „Wie heilt die Psychoanalyse?“), in der Kohut die Entwicklung des Selbst, seine fördernden Objekte („Selbstobjekte“) und die Selbstobjekt-Übertragungen in den Mittelpunkt stellte.<sup id="cite_ref-35" class="reference"><a href="#cite_note-35"><span class="cite-bracket">[</span>35<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Für Kohut bildet sich das Selbst des Kindes zunächst noch nicht als kohärentes System. Die Aktivitäten des Säuglings finden bei dem mütterlichen Objekt, der Mutter, eine einfühlsame, empathische Spiegelung. Es ist der „Glanz im Auge der Mutter“.<sup id="cite_ref-36" class="reference"><a href="#cite_note-36"><span class="cite-bracket">[</span>36<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im frühen Säuglingsstadium habe aber das Kind noch kein Bewusstsein davon, dass die Erlebnisse und Aktivitäten in einer dualen Union zusammengehörten. Vielmehr entstünden noch nicht integrierte Entwicklungskerne, die im Laufe der kindlichen Entwicklung sukzessive zu einem zusammenhängenden Selbst verschmölzen.
</p><p>Der Psychoanalytiker und -therapeut <a href="Hans-Joachim_Maaz" title="Hans-Joachim Maaz">Maaz</a> (2017)<sup id="cite_ref-37" class="reference"><a href="#cite_note-37"><span class="cite-bracket">[</span>37<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> argumentierte in enger Anlehnung an Kohut, das Selbst sei die Struktur der Person, eine unverwechselbare Grundmatrix, deren Ursprünge angeboren seien. Zu dieser Struktur gehörten innerseelische Prozesse, Gefühle, Impulse, Befindlichkeiten oder unbestimmte Existenzerlebnisse. Das Selbst sei die Totalität der angeborenen Persönlichkeitsstruktur, deren Entwicklung beeinflussbar sei und somit das reale Selbst von seinen Potenzialen abweiche.
Das Ich bestehe aus den sekundären psychosozialen Leistungen, die zwischen den strukturellen Möglichkeiten, den Begrenzungen und den Anforderungen der gegebenen Realität zu vermitteln sucht, indem es <a href="Diskrepanz" title="Diskrepanz">Diskrepanzen</a> reguliere. Damit ermögliche es Anpassung, Veränderung und Entwicklung. Maaz beschreibt es als Gefahr, dass sich die (kognitiven) Ich-Leistungen weit von der strukturellen Basis des Menschen entfernten.
</p>
<table class="wikitable">
<tbody><tr class="hintergrundfarbe6">
<th>Ich
</th>
<th>Selbst
</th></tr>
<tr>
<td>gemacht, erworben</td>
<td>gegeben
</td></tr>
<tr>
<td>veränderbar, lebenslang lernfähig (<a href="Kognition" title="Kognition">Kognition</a>)</td>
<td>grundsätzlich, basale Matrix, nur in der frühen Lebenszeit ausformbar
</td></tr>
<tr>
<td>bildet die soziale Fassade, die <a href="Soziale_Rolle" title="Soziale Rolle">soziale Rolle</a></td>
<td>ist der Kern der Persönlichkeit
</td></tr>
<tr>
<td>objektivierbares Verhalten</td>
<td>subjektives Erleben
</td></tr>
<tr>
<td>auf etwas gerichtet, auf Wirkung orientiert (<a href="Intentionalit%C3%A4t" title="Intentionalität">intentional</a>)</td>
<td>in sich ruhend, auf das Sein bezogen
</td></tr>
<tr>
<td>außenorientiert</td>
<td>innenorientiert
</td></tr>
<tr>
<td>egoistisch kämpfend, verbindend, parteiisch</td>
<td>schutzbedürftig, würdevoll
</td></tr></tbody></table><p><sup id="cite_ref-38" class="reference"><a href="#cite_note-38"><span class="cite-bracket">[</span>38<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Judith Valk<sup id="cite_ref-39" class="reference"><a href="#cite_note-39"><span class="cite-bracket">[</span>39<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> sieht im Sinne von Kohut das Ich als ein <a href="Daniel_Stern_(Psychoanalytiker)#Kernselbst" title="Daniel Stern (Psychoanalytiker)">Operationszentrum</a> in der Auseinandersetzung zwischen Innen- und Außenwelt. Das Ich ist ein Bestandteil der <a href="Psychische_Struktur" class="mw-redirect" title="Psychische Struktur">psychischen Struktur</a>, während das Selbst die Gesamtwahrnehmung der eigenen Persönlichkeit darstellt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Selbst_in_der_Tiefenpsychologie_nach_C._G._Jung">Selbst in der Tiefenpsychologie nach C. G. Jung</h2></div>
<p>In der <a href="Analytische_Psychologie" title="Analytische Psychologie">Analytischen Psychologie</a> nach <a href="Carl_Gustav_Jung" title="Carl Gustav Jung">Carl Gustav Jung</a> nimmt das „Selbst“ eine zentrale Stellung ein: als Ganzheit und zugleich Zentrum der menschlichen Psyche, welche das menschliche <a href="Ichbewusstsein" title="Ichbewusstsein">Bewusstsein</a> und <a href="Das_Unbewusste" title="Das Unbewusste">Unbewusstes</a> umfasst.<sup id="cite_ref-40" class="reference"><a href="#cite_note-40"><span class="cite-bracket">[</span>40<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-41" class="reference"><a href="#cite_note-41"><span class="cite-bracket">[</span>41<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im <a href="Glossar" title="Glossar">Glossar</a> zu <i>Erinnerungen, Träume, Gedanken von C. G. Jung</i> schreibt <a href="Aniela_Jaff%C3%A9" title="Aniela Jaffé">Aniela Jaffé</a>: <i>Der zentrale <a href="Archetyp_(Psychologie)" title="Archetyp (Psychologie)">Archetypus</a> ... Archetypus der Ordnung. Die Ganzheit des Menschen. Symbolisch dargestellt durch Kreis, Quadrat, <a href="Quaternit%C3%A4t" title="Quaternität">Quaternität</a> (s. d.), Kind, <a href="Mandala" title="Mandala">Mandala</a> (s. d.) usw.</i><sup id="cite_ref-42" class="reference"><a href="#cite_note-42"><span class="cite-bracket">[</span>42<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<p>Das Selbst sei von keiner <a href="Psychodynamik#Psychische_Instanzen" title="Psychodynamik">psychischen Instanz</a> vollständig beschreibbar und insofern als <a href="Entit%C3%A4t" title="Entität">Entität</a> in gewissem Sinne eine <a href="Hypothese" title="Hypothese">Hypothese</a> von etwas, das vor allem in seinen (Aus-)Wirkungen erlebt werden könne. Das Selbst sei in der (psychischen) Entwicklung schon gegeben, noch bevor das Subjekt seiner eigenen Existenz gewahr werde. Also noch bevor es ein Ichbewusstsein gibt, ‚ist‘ das Neugeborene schon ein ‚Selbst‘.
</p><p>Nach Jung sind im Selbst sowohl das <a href="Das_Unbewusste#Carl_Gustav_Jung" title="Das Unbewusste">Unbewusste</a> als auch das Bewusstsein eines Menschen enthalten. Somit enthalte es alle Anlagen und Potenziale eines Subjekts, enthält die archetypischen Grundlagen des Bewusstseins und ist die Grundlage seiner Bewusstwerdung. Das Ich differenziere sich im Laufe der ersten Lebensjahre aus dem Selbst, gewinnt damit seine Inhalte und Funktionen. Somit wirkt das Selbst durch das Ich, aber ein Ich kann das Selbst nicht vollständig erfassen, denn das Selbst transzendiert das Ich. Das Ich ist das, was vom Selbst dem Ich bewusst wird.
</p><p>Nach Jung enthält das Selbst Weibliches und Männliches in sich.<sup id="cite_ref-43" class="reference"><a href="#cite_note-43"><span class="cite-bracket">[</span>43<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Es erzeugt sehr viele Symbole<sup id="cite_ref-44" class="reference"><a href="#cite_note-44"><span class="cite-bracket">[</span>44<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-45" class="reference"><a href="#cite_note-45"><span class="cite-bracket">[</span>45<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und umfasst alle „Gegensatzpaare, welche das Ganze der Persönlichkeit ausmachen“,<sup id="cite_ref-46" class="reference"><a href="#cite_note-46"><span class="cite-bracket">[</span>46<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> es ist „eine Zusammensetzung aus vielen“<sup id="cite_ref-47" class="reference"><a href="#cite_note-47"><span class="cite-bracket">[</span>47<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und hat somit als <i>complexio</i><sup id="cite_ref-48" class="reference"><a href="#cite_note-48"><span class="cite-bracket">[</span>48<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> bzw. <i>unio oppositorum</i><sup id="cite_ref-49" class="reference"><a href="#cite_note-49"><span class="cite-bracket">[</span>49<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-50" class="reference"><a href="#cite_note-50"><span class="cite-bracket">[</span>50<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> – also als Verknüpfung bzw. Einheit der Gegensätze – „einen paradoxen, antinomischen Charakter“;<sup id="cite_ref-51" class="reference"><a href="#cite_note-51"><span class="cite-bracket">[</span>51<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> wobei zugleich in den Symbolen des Selbst „die Gegensätze aufgehoben“ erscheinen können.<sup id="cite_ref-52" class="reference"><a href="#cite_note-52"><span class="cite-bracket">[</span>52<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Kontrovers wird in der <a href="Analytische_Psychologie" title="Analytische Psychologie">analytischen Psychologie</a> diskutiert, ob das Selbst als Gesamtheit aller Teilsysteme (Ich, <a href="Komplex_(Psychologie)" title="Komplex (Psychologie)">Komplexe</a>, archetypische Ausprägungen im Einzelnen Menschen ...) anzusehen sei oder ob es nur das ordnende Zentrum ist (bei Jung war es beides). Vorherrschende Meinung in der tiefenpsychologischen Diskussion ist die Annahme, dass mit dem Selbst ein zentraler Anordnungsfaktor wirkt, welcher auf psychische Dynamik und Kompensation, Entwicklung und Wandlung hinwirkt.<sup id="cite_ref-53" class="reference"><a href="#cite_note-53"><span class="cite-bracket">[</span>53<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Symbole_des_Selbst">Symbole des Selbst</h3></div>
<p>C. G. Jung identifizierte aufgrund seiner kulturgeschichtlichen und Traum-psychologischen Studien einige typische Symbolgruppen des Selbst: Gegensatzpaare wie Yin und Yang, Göttin und Gott, König und Königin aus dem Bereich von Gottesbild und menschlichem Zentralwert; tiergestaltige Symbole wie zum Beispiel Elefanten, Löwen oder Bären – aber auch kleine Wesen wie Käfer und Schmetterling; pflanzliche Symbole wie Blume oder Baum; geometrische Symbole wie Kreuz, Kreis und Quadrat, ein Mandala oder ein Gefäß.<sup id="cite_ref-54" class="reference"><a href="#cite_note-54"><span class="cite-bracket">[</span>54<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eine besondere Symbolgruppe des Selbst wird durch den gnostischen "Anthropos"<sup id="cite_ref-55" class="reference"><a href="#cite_note-55"><span class="cite-bracket">[</span>55<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> bzw. "Urmenschen"<sup id="cite_ref-56" class="reference"><a href="#cite_note-56"><span class="cite-bracket">[</span>56<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> wie auch den spirituell-alchemistischen "Lapis"<sup id="cite_ref-57" class="reference"><a href="#cite_note-57"><span class="cite-bracket">[</span>57<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> (Stein der Weisen) als Symbole der anfänglichen und wieder zu erlangenden Einheit des Menschen gebildet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Beziehung_des_Ich_zum_Selbst">Beziehung des Ich zum Selbst</h3></div>
<p>Das Selbst ist nach Jung die „dem Ich übergeordnete Ganzheit“.<sup id="cite_ref-58" class="reference"><a href="#cite_note-58"><span class="cite-bracket">[</span>58<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das <a href="Ichbewusstsein" title="Ichbewusstsein">Ich</a> ist demnach der bewusste Teil des Selbst, und als Teil des größeren Ganzen kann dieses jenes nie begreifen.<sup id="cite_ref-59" class="reference"><a href="#cite_note-59"><span class="cite-bracket">[</span>59<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-60" class="reference"><a href="#cite_note-60"><span class="cite-bracket">[</span>60<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Wegen seiner prinzipiell nie vollständig bewussten Erkennbarkeit ist das Selbst ein „<a href="Begriff_(Philosophie)#Grundbedeutungen" title="Begriff (Philosophie)">Grenzbegriff</a>“<sup id="cite_ref-61" class="reference"><a href="#cite_note-61"><span class="cite-bracket">[</span>61<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und eine „Grenzvorstellung“ für die „unbekannte Ganzheit des Menschen“.<sup id="cite_ref-62" class="reference"><a href="#cite_note-62"><span class="cite-bracket">[</span>62<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Durch seine Fremdheit erscheint das Selbst dem Ich gegenüber oft als das „absolut ‚andere‘“, welches aber durch eben jenen Gegensatz überhaupt erst Bewusstsein ermöglicht.<sup id="cite_ref-63" class="reference"><a href="#cite_note-63"><span class="cite-bracket">[</span>63<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Prozess, dass das Ich sich schrittweise Inhalten des Selbst bewusst und somit auch dessen Vielheit und Einheit gewahr wird, wurde von Jung als „Selbstverwirklichung“<sup id="cite_ref-64" class="reference"><a href="#cite_note-64"><span class="cite-bracket">[</span>64<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und „Individuation“<sup id="cite_ref-65" class="reference"><a href="#cite_note-65"><span class="cite-bracket">[</span>65<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> bezeichnet. „Das Selbst führt und reguliert von Anfang an den inneren Wandlungsprozeß.“<sup id="cite_ref-66" class="reference"><a href="#cite_note-66"><span class="cite-bracket">[</span>66<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> „Die Beschäftigung mit den Träumen als Äußerungen des <a href="Das_Unbewusste" title="Das Unbewusste">Unbewussten</a> ist eine Art von Selbstbesinnung“<sup id="cite_ref-67" class="reference"><a href="#cite_note-67"><span class="cite-bracket">[</span>67<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und damit ein Weg, um dem menschlichen „Drang zur Individuation“<sup id="cite_ref-68" class="reference"><a href="#cite_note-68"><span class="cite-bracket">[</span>68<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> zu folgen und sich als Individuum mit seinen vielfältigen Persönlichkeitsanteilen zu sammeln. Wobei sich das Selbst bewusst besonders dann verwirklichten kann, „wenn das erlebte Zentrum sich auch als spiritus rector des täglichen Lebens erweist.“<sup id="cite_ref-69" class="reference"><a href="#cite_note-69"><span class="cite-bracket">[</span>69<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Bleibt hingegen das Selbst dem Ich ganz unbewusst, so hält sich dieses bereits selber für das Ganze, was eine Gefahr für die psychische Gesundheit sei.<sup id="cite_ref-70" class="reference"><a href="#cite_note-70"><span class="cite-bracket">[</span>70<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eine besondere Gefahr in der Beziehung zwischen Ich und Selbst bestehe darin, dass „das Ich vom Selbst assimiliert wird“ und somit das Bewusstsein wieder unbewusst, von unbewussten Kräften der Psyche verschlungen wird.<sup id="cite_ref-71" class="reference"><a href="#cite_note-71"><span class="cite-bracket">[</span>71<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zwischen diesen beiden Gefahren von Abgeschnittenheit von und Überwältigtsein durch das Selbst müsse das Ich balancieren, denn „Es ist in Wirklichkeit immer beides vorhanden: die Übermacht des Selbst und die Hybris des Bewußtseins.“<sup id="cite_ref-72" class="reference"><a href="#cite_note-72"><span class="cite-bracket">[</span>72<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Drang des Selbst, sich im Menschen zu verwirklichen, wird von Jung auch als dessen „<a href="Entelechie" title="Entelechie">Entelechie</a> im Individuationsprozess“ bezeichnet:<sup id="cite_ref-73" class="reference"><a href="#cite_note-73"><span class="cite-bracket">[</span>73<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> auch „jenseits der Wünsche und Befürchtungen des Bewußtseins“<sup id="cite_ref-74" class="reference"><a href="#cite_note-74"><span class="cite-bracket">[</span>74<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und mit großer Durchsetzungskraft, der zu folgen dem Bewusstsein größte Anstrengungen abverlange,<sup id="cite_ref-75" class="reference"><a href="#cite_note-75"><span class="cite-bracket">[</span>75<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> einschließlich moralischer Konflikte.<sup id="cite_ref-76" class="reference"><a href="#cite_note-76"><span class="cite-bracket">[</span>76<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Jung betonte, dass Selbsterkenntnis notwendigerweise auch eine zutiefst soziale Angelegenheit sei: Im Gegensatz zur „Verhärtung des Massenmenschen“ schließe bewusste Individuation „den Mitmenschen ein“.<sup id="cite_ref-77" class="reference"><a href="#cite_note-77"><span class="cite-bracket">[</span>77<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Außerdem sei das Selbst aufgrund seiner zugleich persönlichen und überpersönlichen Eigenschaften „paradoxerweise Quintessenz des Individuums und doch zugleich ein Kollektivum“.<sup id="cite_ref-78" class="reference"><a href="#cite_note-78"><span class="cite-bracket">[</span>78<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bezüglich dieser paradoxen Eigenschaft des Selbst zog Jung oft Parallelen zu dem indischen <a href="Atman" title="Atman">Atman</a>.<sup id="cite_ref-79" class="reference"><a href="#cite_note-79"><span class="cite-bracket">[</span>79<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Selbst_und_Gottesbild">Selbst und Gottesbild</h3></div>
<p>In der menschlichen Erfahrung entsprechen sich die Symbole des Selbst oft einem „transpersonalen Zentrum der Psyche“<sup id="cite_ref-80" class="reference"><a href="#cite_note-80"><span class="cite-bracket">[</span>80<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und insofern einem Gottesbild:<sup id="cite_ref-81" class="reference"><a href="#cite_note-81"><span class="cite-bracket">[</span>81<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> „… was einerseits als psychologische Erfahrung die psychische Ganzheit bedeutet, drückt andererseits die Idee der Gottheit aus“; diese Gleichheit von Symbolen treffe aber keine Aussage darüber, ob auch eine metaphysische Identität bestehe.<sup id="cite_ref-82" class="reference"><a href="#cite_note-82"><span class="cite-bracket">[</span>82<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch sei aufgrund der möglichen Projektion des Selbsts nicht unbedingt eine Deckung aller seiner Symbole mit einem wirklich umfassenden Bezug zu erwarten: „Zum Symbol des Selbst kann alles werden, wovon der Mensch eine umfassendere Ganzheit voraussetzt als von sich selber. Daher besitzt das Symbol des Selbst keineswegs immer jene Ganzheit, welche die psychologische Definition erfordert“.<sup id="cite_ref-C._G._Jung:_Gesammelte_Werke._Band_11:_§_232_83-0" class="reference"><a href="#cite_note-C._G._Jung:_Gesammelte_Werke._Band_11:_§_232-83"><span class="cite-bracket">[</span>83<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Auch die Gestalt Christi kann nach Jung psychologisch als ein Symbol des Selbst interpretiert werden.<sup id="cite_ref-84" class="reference"><a href="#cite_note-84"><span class="cite-bracket">[</span>84<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-85" class="reference"><a href="#cite_note-85"><span class="cite-bracket">[</span>85<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Allerdings gehöre aus psychologischer Sicht auch die „dunkle“<sup id="cite_ref-86" class="reference"><a href="#cite_note-86"><span class="cite-bracket">[</span>86<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> bzw. als „böse“<sup id="cite_ref-C._G._Jung:_Gesammelte_Werke._Band_11:_§_232_83-1" class="reference"><a href="#cite_note-C._G._Jung:_Gesammelte_Werke._Band_11:_§_232-83"><span class="cite-bracket">[</span>83<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> wahrgenommene Seite des Menschen und des Gottesbildes zur Ganzheit des Selbst:<sup id="cite_ref-C._G._Jung:_Gesammelte_Werke._Band_11:_§_232_83-2" class="reference"><a href="#cite_note-C._G._Jung:_Gesammelte_Werke._Band_11:_§_232-83"><span class="cite-bracket">[</span>83<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> die „dunkle Naturgestalt“<sup id="cite_ref-87" class="reference"><a href="#cite_note-87"><span class="cite-bracket">[</span>87<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und die „Nachtseite der seelischen Natur“,<sup id="cite_ref-88" class="reference"><a href="#cite_note-88"><span class="cite-bracket">[</span>88<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> der „luziferische(n) Gegenspieler“,<sup id="cite_ref-89" class="reference"><a href="#cite_note-89"><span class="cite-bracket">[</span>89<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> der „Teufel“<sup id="cite_ref-90" class="reference"><a href="#cite_note-90"><span class="cite-bracket">[</span>90<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und „Antichrist“.<sup id="cite_ref-91" class="reference"><a href="#cite_note-91"><span class="cite-bracket">[</span>91<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Diese vom guten Gottesbild abgespaltenen<sup id="cite_ref-92" class="reference"><a href="#cite_note-92"><span class="cite-bracket">[</span>92<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> oder ihm entgegengestellten Aspekte gehörten aus psychologischer Sicht zum „Schatten des Selbst … Licht und Schatten bilden im empirischen Selbst eine paradoxe Einheit. In der christlichen Anschauung dagegen ist der Archetypus in zwei unvereinbare Hälften insofern hoffnungslos gespalten, als das Ende zu einem metaphysischen Dualismus führt, nämlich zu einer letzhinnigen Trennung des Himmelreiches von der feurigen Welt der Verdammnis.“<sup id="cite_ref-93" class="reference"><a href="#cite_note-93"><span class="cite-bracket">[</span>93<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Aufgrund dieser theologischen und psychischen Gefahr eines metaphysischen und psychologischen Dualismus sei auch „die Möglichkeit einer Wiedervereinigung des Teufels mit Gott schon früh ein Diskussionsgegenstand“ der christlichen Theologie gewesen.<sup id="cite_ref-94" class="reference"><a href="#cite_note-94"><span class="cite-bracket">[</span>94<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Erich_Neumann_(Mediziner)" title="Erich Neumann (Mediziner)">Erich Neumann</a> sprach von der „Großen Göttin als dem weiblichen Selbst“.<sup id="cite_ref-95" class="reference"><a href="#cite_note-95"><span class="cite-bracket">[</span>95<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Selbst_und_Körper"><span id="Selbst_und_K.C3.B6rper"></span>Selbst und Körper</h3></div>
<p>In der Ganzheit des Selbst sind „instinktive, animalische Triebe und Geistigkeit des Menschen vereint oder wieder eins.“<sup id="cite_ref-96" class="reference"><a href="#cite_note-96"><span class="cite-bracket">[</span>96<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Neumann sprach vom „Körperselbst“ als „seiner ersten Form.“<sup id="cite_ref-97" class="reference"><a href="#cite_note-97"><span class="cite-bracket">[</span>97<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Jung war kein Vertreter einer <a href="Cartesianismus" title="Cartesianismus">kartesischen Trennung</a> von Materie und Geist. Daher sah er, wie in allen Archetypen, auch beim Selbst einen körperlichen, materiellen Aspekt, einschließlich einer Verbindung zu physiologischen Vorgängen im Körper,<sup id="cite_ref-98" class="reference"><a href="#cite_note-98"><span class="cite-bracket">[</span>98<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> im Grunde zur ganzen „leibliche(n) Sphäre“<sup id="cite_ref-99" class="reference"><a href="#cite_note-99"><span class="cite-bracket">[</span>99<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und ihrer „Erde“, der chemischen Elemente im Körper.<sup id="cite_ref-100" class="reference"><a href="#cite_note-100"><span class="cite-bracket">[</span>100<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Selbst_in_phänomenologischer_Sicht"><span id="Selbst_in_ph.C3.A4nomenologischer_Sicht"></span>Selbst in phänomenologischer Sicht</h2></div>
<p>Der Philosoph <a href="Dan_Zahavi" title="Dan Zahavi">Dan Zahavi</a> vertritt eine phänomenologische Theorie eines „experiential self“, nach der das Selbst durch ein implizites, präreflexives Selbstgewahrsein charakterisiert ist, das in jeder Erfahrung gegenwärtig ist und keiner expliziten Introspektion bedarf, sondern durch eine unmittelbare, implizite, nicht-objektivierende, nicht-begriffliche und nicht-propositionale Selbsterkenntnis gegeben ist. Dieses (minimale oder Kern-) Selbst tritt nicht als zusätzliches Erfahrungsobjekt hervor, das getrennt vom Bewusstseinsstrom existiert, sondern ist als Subjektpol allgegenwärtig in der erstpersonalen Gegebenheit der Vielfalt der wechselnden Erfahrungen.<sup id="cite_ref-101" class="reference"><a href="#cite_note-101"><span class="cite-bracket">[</span>101<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Selbst_in_der_Gestalttherapie">Selbst in der Gestalttherapie</h2></div>
<p>Die <a href="Gestalttherapie" title="Gestalttherapie">Gestalttherapie</a> unterscheidet seit ihrer Begründung mit dem Werk <i>Gestalt Therapy</i> von <a href="Fritz_Perls" title="Fritz Perls">Fritz Perls</a>, <a href="Paul_Goodman" title="Paul Goodman">Paul Goodman</a> und <a href="Ralph_F._Hefferline" title="Ralph F. Hefferline">Ralph F. Hefferline</a> (1951) zwischen „Ich“ und „Selbst“. Das „Selbst“ wird in der Gestalttherapie als umfassender Prozess verstanden. Perls, Hefferline und Goodman definieren es als „das System der ständig neuen Kontakte“ innerhalb des „Organismus-Umwelt-Feldes“, einfach ausgedrückt: des einzelnen Menschen in seinem Lebensumfeld. Das „Ich“ stellt dabei nur eine Teilfunktion des „Selbst“ dar: Es unterscheidet zwischen „zu mir gehörend“ und „fremd“. In der Betonung des Prozesscharakters von „Ich“ und „Selbst“ hebt sich die Gestalttherapie grundlegend von der Psychoanalyse ab.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Das_Online_Selbst">Das Online Selbst</h2></div>
<p>Das Online-Selbst bezieht sich auf die Art und Weise, wie Individuen sich selbst in digitalen und virtuellen Umgebungen präsentieren und wahrgenommen werden. Kommunikationsmodelle wie das <a href="Vier-Seiten-Modell" title="Vier-Seiten-Modell">Vier-Seiten-Modell</a> von <a href="Friedemann_Schulz_von_Thun" title="Friedemann Schulz von Thun">Schulz von Thun</a> betonen, dass Kommunikation immer auch Ausdruck des Selbst ist, und dies gilt ebenso für die Online-Kommunikation. Über Plattformen wie <a href="WhatsApp" title="WhatsApp">WhatsApp</a>, <a href="Tinder" title="Tinder">Tinder</a> und <a href="Instagram" title="Instagram">Instagram</a> vermitteln Menschen durch ihre Beiträge, Profilbilder und Stories Informationen über sich selbst an andere<sup id="cite_ref-102" class="reference"><a href="#cite_note-102"><span class="cite-bracket">[</span>102<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Das_Selbst_in_der_Gesprächspsychotherapie"><span id="Das_Selbst_in_der_Gespr.C3.A4chspsychotherapie"></span>Das Selbst in der Gesprächspsychotherapie</h2></div>
<p>Eine <a href="Person" title="Person">Person</a>, deren <a href="Aufmerksamkeit" title="Aufmerksamkeit">Aufmerksamkeit</a> auf ihr Selbst gerichtet ist, versucht zu erforschen und zu klären, was ihre <a href="Erlebnis" title="Erlebnis">Erlebnisse</a> für sie bedeuten, was sie dabei fühlt. Sie kommt sich dadurch selbst näher (Tausch & Tausch).
</p><p>Diese Auseinandersetzung kann in <a href="Gespr%C3%A4ch" title="Gespräch">Gesprächen</a> erfolgen. Ein Gespräch ist dabei so etwas wie eine Selbstöffnung. Die Person äußert persönliche <a href="Erfahrung" title="Erfahrung">Erfahrungen</a> (Fühlen, Vorstellungen), die für sie kennzeichnend sind. Gleichzeitig sind sie von großer Bedeutung für sie selbst und auch verbindlich für sich selbst, für ihr Erleben. Sie rückt ihre eigenen Erfahrungen und Wahrnehmungen ins Zentrum ihres Erlebens und setzt sich mit sich selbst auseinander. <a href="Reinhard_Tausch" title="Reinhard Tausch">Reinhard Tausch</a> und <a href="Anne-Marie_Tausch" title="Anne-Marie Tausch">Anne-Marie Tausch</a> nennen das einen wesentlichen „heilsamen“ Vorgang.<sup id="cite_ref-103" class="reference"><a href="#cite_note-103"><span class="cite-bracket">[</span>103<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Selbst_als_existenzieller_Begriff">Selbst als existenzieller Begriff</h2></div>
<p>Die <a href="Funktionalismus_(Philosophie)" title="Funktionalismus (Philosophie)">funktionalistische</a> Sichtweise unterscheidet zwei Leistungen des Selbst: die ordnende, strukturierende, sinngebende von der handlungsleitenden, planenden, entscheidenden Funktion.<sup id="cite_ref-104" class="reference"><a href="#cite_note-104"><span class="cite-bracket">[</span>104<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Es vermittelt zwischen der Persönlichkeit und den Anforderungen der Umwelt.<sup id="cite_ref-105" class="reference"><a href="#cite_note-105"><span class="cite-bracket">[</span>105<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <i>Existenziell</i> bezeichnet die Eigenschaft von Aussagen darüber, wie Menschen mit ihren Wahrnehmungsstrukturen und Verstandesstrukturen leben und die Welt in ihrem Bewusstsein erscheint. Die Herausbildung des Selbst ist ein Vorgang der Kompromissbildung, insofern das Ich bei der Selbstverwirklichung zwischen den Ansprüchen des Es, des Über-Ich und des Sozialaußen vermittelt (siehe oben: Freud, Psychoanalyse). Das optimale Ziel der Kompromissbildung ist die Findung eines stabilen, d. h. konfliktfähigen Selbst: eines Selbst, das menschliches Handeln in einem konflikthaften Leben lebensentfaltend (konfliktauflösend und konfliktminimierend) zu organisieren vermag. Diese Kompromissbildung des Selbst ist mitunter ein schwer zu lösendes Lebensproblem. Die Frage „Wer bin ich“ stellt sich oft manifest als <a href="Sinn_des_Lebens" title="Sinn des Lebens">Sinnkrise</a>, wenn man nicht mehr sinnvoll sagen kann, warum man sich weiter abmühen soll, ob das, was man bisher glaubte, sinnvoll ist – wenn man sich selbst zu einem unauslotbaren Abgrund wird. Der Zustand dieser „Desorientierung ist ein Zustand der Unsicherheit, des Unwohlseins – des Unglücks gar. Er stellt sich dann ein, wenn eine alte Kompromissbildung nicht mehr trägt, weil sie etwa durch neue Erlebnisse, durch neue psychische und soziale Bedingungen in Frage gestellt wird. […] Es kommt jetzt darauf an, eine neue realitätsdichte Kompromissbildung zu besorgen.“<sup id="cite_ref-106" class="reference"><a href="#cite_note-106"><span class="cite-bracket">[</span>106<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Selbst_als_Begriff_sozialer_Unterordnung_oder_Orientierung">Selbst als Begriff sozialer Unterordnung oder Orientierung</h2></div>
<p>Das „Selbst“ wird bereits 1887 bei <a href="Ferdinand_T%C3%B6nnies" title="Ferdinand Tönnies">Ferdinand Tönnies</a> in <i><a href="Gemeinschaft_und_Gesellschaft" title="Gemeinschaft und Gesellschaft">Gemeinschaft und Gesellschaft</a></i><sup id="cite_ref-107" class="reference"><a href="#cite_note-107"><span class="cite-bracket">[</span>107<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> als <a href="Normaltyp" title="Normaltyp">Normaltyp</a> des „Gemeinschaft“<i><a href="Gemeinschaft_und_Gesellschaft#Theorie_der_„Gemeinschaft“" title="Gemeinschaft und Gesellschaft">-Wollenden</a></i> eingeführt (während der Normaltyp des „Gesellschaft-Wollenden“ die „<a href="Person#Soziologie" title="Person">Person</a>“ sei). Als „Selbst“ bejahe der Mensch die Gemeinschaft und ordne sich ihr unter (als „Person“ bejahe er die Gesellschaft zum eigenen Nutzen).
</p><p>Der Grundgedanke kam in veränderter Form – nun statt auf soziale <i>Unterordnung</i> auf soziale <i>Orientierung</i> bezogen – 1989 bei Rupert Lay mit folgender Formulierung zum Ausdruck: „Jede Selbstbildung entsteht durch soziales Rückspiegeln (Menschen spiegeln, meist unbewusst, in ihren Interaktionsangeboten implizit das Bild von uns wider, das sie von uns haben) vor allem der primären Bezugspersonen. Unser Selbst realisieren wir in all den Interaktionsangeboten, die wir anderen Menschen machen, und den Reaktionen auf die Interaktionsangebote anderer Menschen. Das Rückspiegeln kann unser Selbst verstärken oder aber auch gefährden […].“<sup id="cite_ref-108" class="reference"><a href="#cite_note-108"><span class="cite-bracket">[</span>108<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Selbst_im_Hinduismus">Selbst im Hinduismus</h2></div>
<p>Alle Lebewesen bestehen nach hinduistischer Auffassung aus drei unterschiedlichen Wirklichkeiten:
</p>
<ul><li>dem <a href="Atman" title="Atman">Atman</a> (das Selbst, die ewige, unzerstörbare, innere Gestalt jedes Wesens)</li>
<li>der sterblichen, physischen Hülle (dem stofflichen Körper)</li>
<li>dem feinstofflichen Körper mit den folgenden vier Aspekten:
<ul><li><i><a href="Ahamkara" title="Ahamkara">Ahamkara</a></i> – Das Sich-als-eine-Einheit,-eine-Person-Wissen,-Fühlen,-Erleben. Das Ahamkara ermöglicht es, dass sich die Atman-Seele mit den unterschiedlichsten psychischen und physischen Zuständen identifizieren kann.</li>
<li><i>Citta</i> – das dem Verstand zugrunde liegende Bewusstsein. Es ist weithin unterbewusst.</li>
<li><i><a href="Buddhi" title="Buddhi">Buddhi</a></i> – Intelligenz, Vernunft.</li>
<li><i>Manas</i> – Denken, Fühlen, Wollen (wird oft mit <a href="Geist" title="Geist">Geist</a> oder <a href="Verstand" title="Verstand">Verstand</a> übersetzt).</li></ul></li></ul>
<p>Der feinstoffliche Körper begleitet den Atman durch all seine Geburten und wird erst abgelegt, wenn der Atman die veränderliche Welt und den Kreislauf der Wiedergeburten verlässt. Die hinduistische Reinkarnationslehre besagt, dass beim Tode lediglich der Atman, gemeinsam mit der feinstofflichen Hülle, den physischen Körper verlässt. In vielen deutschsprachigen Übersetzungen indischer Texte wird <i>Seele</i> daher oft synonym zur Definition des Atmans verwendet.
</p><p>In der <a href="Bhagavad_Gita" title="Bhagavad Gita">Bhagavad Gita</a>, deren Philosophie auf eine praktische Anweisung zum Handeln zielt, wird das ewige Selbst als höchste und wichtigste Instanz für das menschliche Handeln angesehen.<br>So heißt es im Dritten Gesang in Vers 17:<br>
<i>Doch wer an seinem Selbst sich freut,</i>
<i>An seinem eignen Selbst vergnügt, Für den bleibt hier nichts mehr zu tun, Weil ihm sein eignes Selbst genügt.</i><sup id="cite_ref-109" class="reference"><a href="#cite_note-109"><span class="cite-bracket">[</span>109<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><br>
und weiter in Vers 42:
<i>Mächt'ger als dieser der Verstand, weit mächt'ger noch das ew'ge „Selbst“.</i>
<i>Wenn seine Macht du hast erkannt, dann stärke durch das Selbst dein Selbst.</i><sup id="cite_ref-110" class="reference"><a href="#cite_note-110"><span class="cite-bracket">[</span>110<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im sechsten Gesang wird das Verhältnis von Selbst und Triebkräften so geschildert:<br><i>Der steht mit seinem Selbst im Bund, Der sich aus eigner Kraft besiegt; In Feindschaft lebt mit seinem Selbst, Wer seinen Trieben unterliegt.</i><sup id="cite_ref-111" class="reference"><a href="#cite_note-111"><span class="cite-bracket">[</span>111<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><br>
Das Vorhandensein des Selbst in allen Wesen wird in Versform so beschrieben:<br><i>Sie gleichen mir nach Lust und Leid, Das gleiche Selbst in ihnen webt – Wer dies von allen Wesen weiß, Zum höchsten Gleichmut sich erhebt.</i><sup id="cite_ref-112" class="reference"><a href="#cite_note-112"><span class="cite-bracket">[</span>112<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Selbst_im_Buddhismus">Selbst im Buddhismus</h2></div>
<p>Der <a href="Buddhismus" title="Buddhismus">Buddhismus</a> verneint die Existenz einer beständigen, unwandelbaren Identität, die im Allgemeinen mit dem Begriff des Selbst verbunden wird. Stattdessen gilt die <a href="Anatta" title="Anatta">Anatta</a>-Lehre – die Lehre vom Nicht-Selbst – in allen Schulen des Buddhismus als unverzichtbare Grundlage und wird als eines der <a href="Drei_Daseinsmerkmale" title="Drei Daseinsmerkmale">drei Daseinsmerkmale</a> bezeichnet.<sup id="cite_ref-113" class="reference"><a href="#cite_note-113"><span class="cite-bracket">[</span>113<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> „Der Begriff 'Selbst' bezeichnet eine beständige, unwandelbare Identität, doch da es, wie der Buddhismus sagt, nichts gibt, das beständig ist, und da das, was wir üblicherweise als Selbst bezeichnen, vollkommen aus Nicht-Selbst-Elementen besteht, gibt es in Wirklichkeit keine <a href="Entit%C3%A4t" title="Entität">Entität</a>, die Selbst genannt werden könnte.“<sup id="cite_ref-114" class="reference"><a href="#cite_note-114"><span class="cite-bracket">[</span>114<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Glaube an eine beständige Ich- oder Selbstheit gilt im Buddhismus als eines der <a href="Drei_Geistesgifte" title="Drei Geistesgifte">Geistesgifte</a>, unter dessen Einfluss das menschliche Bewusstsein einer grundlegenden Täuschung unterliege.<sup id="cite_ref-115" class="reference"><a href="#cite_note-115"><span class="cite-bracket">[</span>115<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ziel der buddhistischen <a href="Meditation#Meditation_in_religiösen_Traditionen" title="Meditation">Meditation</a> ist es, diese Täuschung zu durchschauen und dadurch zur <a href="Kensho" class="mw-redirect" title="Kensho">Erfahrung der wahren menschlichen Natur</a> zu gelangen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Kritik">Kritik</h2></div>
<p>In einem Buch von 2003 vertraten der Neurowissenschaftler <a href="Max_Bennett_(Neurobiologe)" title="Max Bennett (Neurobiologe)">Max Bennett</a> und der Philosoph <a href="Peter_Hacker" title="Peter Hacker">Peter Hacker</a> die Auffassung, dass die Vorstellung eines Selbst eine <a href="Illusion" title="Illusion">Illusion</a> sei. Das Selbst habe keine eigenständige Existenz. Es gebe kein „Ich“ in mir. Mit dem Erste-Person-Pronomen bezeichne eine Person sich ganzheitlich. Die Aussage „Ich bin Christoph“ bezeichne nicht das Ego von Christoph, sondern die ganze Person. Eine Aussage „Ich war gestern in Hamburg“ könne man nicht sinnvoll übersetzen in „mein Selbst war gestern in Hamburg“. „Das Erfahrungssubjekt ist richtig verstanden keine <a href="Entit%C3%A4t" title="Entität">Entität</a> mit dem Namen <i>das Ich</i> oder <i>das Selbst</i>, sondern der lebende Mensch.“ Gedanken würden nicht wahrgenommen, sondern der Mensch denke.<sup id="cite_ref-116" class="reference"><a href="#cite_note-116"><span class="cite-bracket">[</span>116<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Auch der an den Neurowissenschaften orientierte Philosoph <a href="Thomas_Metzinger" title="Thomas Metzinger">Thomas Metzinger</a> bezeichnete in vielen seiner Schriften das Konzept des Selbst als „Ich-Illusion“, da ein Selbst als physische Einheit nicht gegeben sei.<sup id="cite_ref-117" class="reference"><a href="#cite_note-117"><span class="cite-bracket">[</span>117<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-118" class="reference"><a href="#cite_note-118"><span class="cite-bracket">[</span>118<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-119" class="reference"><a href="#cite_note-119"><span class="cite-bracket">[</span>119<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Philosoph <a href="Ansgar_Beckermann" title="Ansgar Beckermann">Ansgar Beckermann</a> hält es für sprachwidrig, die Wörter „Ich“ und „Selbst“ als Gattungsnamen für bestimmte Entitäten zu gebrauchen, um zwischen einem Menschen als ganzem und seinem „Wesenskern“ zu unterscheiden, wobei nur dieser Wesenskern als Träger von Bewusstsein, Fühlen, Denken und überlegtem Handeln angesehen wird. Dies führe zu einer verwirrenden Verdoppelung, da es neben dem Wort „ich“ dann auch den Ausdruck „mein Ich“, neben „ich selbst“ auch „mein Selbst“ gebe. Beckermann argumentiert, dass die Frage nach der Identität von ich und Ich, selbst und Selbst auf unlösbare Scheinprobleme führe und man daher die Redeweise von dem Ich oder dem Selbst aufgeben sollte.<sup id="cite_ref-120" class="reference"><a href="#cite_note-120"><span class="cite-bracket">[</span>120<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Falsches_Selbst" title="Falsches Selbst">Falsches Selbst</a></li>
<li><a href="Immanuel_Kant#Allgemeine_Darstellung_der_Kritik_der_reinen_Vernunft" title="Immanuel Kant">Grenzbegriff</a><sup id="cite_ref-121" class="reference"><a href="#cite_note-121"><span class="cite-bracket">[</span>121<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="Selbstpsychologie" title="Selbstpsychologie">Selbstpsychologie</a></li>
<li><a href="Selbstbild" title="Selbstbild">Selbstbild</a></li>
<li><a href="Dialogisches_Selbst" title="Dialogisches Selbst">Dialogisches Selbst</a></li>
<li><a href="Philosophie_des_Geistes" title="Philosophie des Geistes">Philosophie des Geistes</a>, <a href="Gnothi_seauton" title="Gnothi seauton">Gnothi seauton</a></li>
<li><a href="Selbstgef%C3%BChl" title="Selbstgefühl">Selbstgefühl</a></li>
<li><a href="Selbstliebe" title="Selbstliebe">Selbstliebe</a></li>
<li><a href="Selbstwert" title="Selbstwert">Selbstwert</a> (Selbstvertrauen, Selbstachtung, Selbstsicherheit)</li>
<li><a href="Selbstwirksamkeitserwartung" title="Selbstwirksamkeitserwartung">Selbstwirksamkeitserwartung</a></li>
<li><a href="Subjektivit%C3%A4t" title="Subjektivität">Subjektivität</a>, <a href="Objektivit%C3%A4t" title="Objektivität">Objektivität</a></li>
<li><a href="Selbstenth%C3%BCllung" title="Selbstenthüllung">Selbstenthüllung</a></li></ul>
<ul><li>Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel mit <i>Selbst</i> beginnt</li>
<li><a class="external text" href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:Suche&profile=advanced&search=intitle%3A%22Selbst%22&ns0=1">Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel <i>Selbst</i> enthält</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Bruce A. Bracken (Hrsg.): <i>Handbook of self-concept: Developmental, social, and clinical considerations</i>. Wiley, New York 1996, ISBN 0-471-59939-5.</li>
<li><a href="Sigrun-Heide_Filipp" title="Sigrun-Heide Filipp">Sigrun-Heide Filipp</a> (Hrsg.): <i>Selbstkonzept-Forschung. Probleme, Befunde, Perspektiven</i>. 3. Auflage. Klett-Cotta, Stuttgart 1993, ISBN 3-608-91225-8.</li>
<li><a href="Thomas_Fuchs_(Mediziner)" title="Thomas Fuchs (Mediziner)">Thomas Fuchs</a>, <a href="Thiemo_Breyer" title="Thiemo Breyer">Thiemo Breyer</a> (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Selbst und Selbststörungen</cite> (= <cite style="font-style:italic">Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Phänomenologische Anthropologie, Psychiatrie und Psychotherapie (DGAP)</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>8</span>). Verlag Karl Alber, Freiburg, München 2020, ISBN 978-3-495-49002-0.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Selbst&rft.btitle=Selbst+und+Selbstst%C3%B6rungen&rft.date=2020&rft.genre=book&rft.isbn=9783495490020&rft.place=Freiburg%2C+M%C3%BCnchen&rft.pub=Verlag+Karl+Alber&rft.series=Schriftenreihe+der+Deutschen+Gesellschaft+f%C3%BCr+Ph%C3%A4nomenologische+Anthropologie%2C+Psychiatrie+und+Psychotherapie+%28DGAP%29" style="display:none"> </span></li>
<li><a href="William_James" title="William James">William James</a>: <cite class="lang" lang="en" dir="auto" style="font-style:italic">The Consciousness of Self</cite>. In: William James (Hrsg.): <cite class="lang" lang="en" dir="auto" style="font-style:italic">The Principles of Psychology</cite> (= <cite class="lang" lang="en" dir="auto" style="font-style:italic">American Science Series. Advance Course</cite>). <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>I</span>. Henry Holj & Co., New York 1890, X, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>291–401</span> (englisch, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://rauterberg.employee.id.tue.nl/lecturenotes/DDM110%20CAS/James-1890%20Principles_of_Psychology_vol_I.pdf">tue.nl</a> [PDF; <span style="white-space:nowrap">48,1<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>MB</span>; abgerufen am 30. Juli 2021]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Selbst&rft.atitle=The+Consciousness+of+Self&rft.au=William+James&rft.btitle=The+Principles+of+Psychology&rft.date=1890&rft.genre=book&rft.pages=291-401&rft.place=New+York&rft.pub=Henry+Holj+%26+Co.&rft.series=American+Science+Series.+Advance+Course&rft.volume=I" style="display:none"> </span></li>
<li><a href="Ronald_D._Laing" title="Ronald D. Laing">Ronald D. Laing</a>: <cite style="font-style:italic">Das geteilte Selbst. Eine existentielle Studie über geistige Gesundheit und Wahnsinn</cite>. Kiepenheuer & Witsch, Köln 1994, ISBN 3-462-02375-6 (englisch: <cite class="lang" lang="en" dir="auto" style="font-style:italic">The divided self</cite>. Übersetzt von Christa Tansella-Zimmermann).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Selbst&rft.au=Ronald+D.+Laing&rft.btitle=Das+geteilte+Selbst.+Eine+existentielle+Studie+%C3%BCber+geistige+Gesundheit+und+Wahnsinn&rft.date=1994&rft.genre=book&rft.isbn=3462023756&rft.place=K%C3%B6ln&rft.pub=Kiepenheuer+%26+Witsch" style="display:none"> </span></li>
<li>Mark R. Leary, June Price Tangney (Hrsg.): <i>Handbook of self and identity</i>. 2. Auflage. Guilford, New York 2005, ISBN 1-59385-237-1.</li>
<li><a href="Christiane_Ludwig-K%C3%B6rner" title="Christiane Ludwig-Körner">Christiane Ludwig-Körner</a>: <i>Der Selbstbegriff in Psychologie und Psychotherapie: Eine Wissenschaftshistorische Untersuchung.</i> Deutscher Universitätsverlag (DUV), Wiesbaden 1992, ISBN 3-663-14648-0.</li>
<li><a href="Thomas_Metzinger" title="Thomas Metzinger">Thomas Metzinger</a>: <i>Selbst, Selbstmodell, Subjekt.</i> In: <a href="Achim_Stephan" title="Achim Stephan">Achim Stephan</a>, <a href="Sven_Walter" title="Sven Walter">Sven Walter</a> (Hrsg.): <i>Handbuch Kognitionswissenschaft.</i> Metzler, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-476-02331-5, S. 420–427 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.blogs.uni-mainz.de/fb05philosophie/files/2013/04/Selbst-Selbstmodell-Subjekt_penultimate.pdf">Volltext der Rohfassung vor Erscheinen der Erstausgabe als PDF</a>).</li>
<li>Thomas Metzinger: <i>Das Selbst.</i> In: Markus Schrenk (Hrsg.): <i>Handbuch Metaphysik.</i> Metzler, Stuttgart/Weimar 2017, ISBN 978-3-476-02512-8 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.blogs.uni-mainz.de/fb05philosophie/files/2013/04/Das_Selbst_penultimate.pdf">Volltext der Rohfassung vor Erscheinen der Erstausgabe als PDF</a>).</li>
<li>Carolyn C. Morf, Sander L. Koole: <cite style="font-style:italic">Das Selbst</cite>. In: Klaus Jonas, <a href="Wolfgang_Stroebe" title="Wolfgang Stroebe">Wolfgang Stroebe</a>, Miles Hewstone (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Sozialpsychologie</cite>. 6. Auflage. Springer, Berlin, Heidelberg 2014, ISBN 978-3-642-41090-1, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>141–195</span>, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.1007/978-3-642-41091-8_5">10.1007/978-3-642-41091-8_5</a></span> (englisch: <cite class="lang" lang="en" dir="auto" style="font-style:italic">Introduction to social psychology</cite>. Übersetzt von Matthias Reiss und Klaus Jonas).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Selbst&rft.atitle=Das+Selbst&rft.au=Carolyn+C.+Morf%2C+Sander+L.+Koole&rft.btitle=Sozialpsychologie&rft.date=2014&rft.doi=10.1007%2F978-3-642-41091-8_5&rft.edition=6&rft.genre=book&rft.isbn=9783642410901&rft.pages=141-195&rft.place=Berlin%2C+Heidelberg&rft.pub=Springer" style="display:none"> </span></li>
<li><a href="Dieter_Teichert" title="Dieter Teichert">Dieter Teichert</a>: <i>Selbst und Narrativität.</i> In: <a href="Albert_Newen" title="Albert Newen">Albert Newen</a>, <a href="Kai_Vogeley" title="Kai Vogeley">Kai Vogeley</a> (Hrsg.): <i>Selbst und Gehirn. Menschliches Selbstbewusstsein und seine neurobiologischen Grundlagen.</i> Mentis, Paderborn 2000, ISBN 3-89785-053-2, S. 201–214.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Self?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Selbst</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Selbst" class="extiw external" title="wikt:Selbst">Wiktionary: Selbst</a></b> – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/selbst" class="extiw external" title="wikt:selbst">Wiktionary: selbst</a></b> – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Roland Asanger, Thomas Bliesener, F. A. Brockhaus: <i>Der Brockhaus Psychologie. Fühlen, Denken und Verhalten verstehen</i> (= <i>Brockhaus-Sachlexika.</i>) 2., vollständig überarbeitete Auflage, Brockhaus, Mannheim/Leipzig 2009, ISBN 978-3-7653-0592-4, S. 541.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Duden: Herkunftswörterbuch, Ausg. 1989; The New Oxford Dictionary of English, 1998.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">R. Asanger, T. Bliesener, F. A. Brockhaus: <i>Der Brockhaus Psychologie.</i> Mannheim 2008 / Leipzig 2009, S. 541–547.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="William_James" title="William James">William James</a>: <i>The principles of psychology.</i> Band 1, Macmillan, London 1890 / Henry Holt, New York 1890.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Elliot_Aronson" title="Elliot Aronson">E. Aronson</a>, T. D. Wilson, R. M. Akert: <i>Sozialpsychologie</i>. 6. Auflage. Pearson Studium, München/Boston 2008, ISBN 978-3-8273-7359-5, S. 127 ff.</span>
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<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">J. Loevinger: <i>Ego Development.</i> Jossey-Bass, San Francisco 1976, ISBN 0-87589-275-2.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="George_Herbert_Mead" title="George Herbert Mead">George Herbert Mead</a>: <i>Geist, Identität und Gesellschaft aus der Sicht des Sozialbehaviorismus.</i> Suhrkamp, Frankfurt am Main 1968, ISBN 0-226-51668-7, S. 218 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">C. G. Jung: <i>Gesammelte Werke.</i> (GW) Bände 1 – 20. Patmos-Verlag, Stuttgart 2018, ISBN 978-3-8436-1039-1 / Welcher Band ? § 814; Band 9/1: § 248, § 633; Band 12: § 309.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">C. G. Jung: <i>Gesammelte Werke.</i> Band 7: § 274; Band 11: § 396.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">C. G. Jung: <i>Gesammelte Werke.</i> Band 7: § 266; Band 11: § 233.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">C. G. Jung: <i>Gesammelte Werke.</i> Band 7: § 266; Band 9/1: §78, § 689; Band 9/2: § 418; Band 11: § 401; Band 14/1: §211; Band 15: § 531.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">C. G. Jung: <i>Gesammelte Werke.</i> Band 10: § 721<i>f.</i></span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Artikel <i>Selbst.</i> In: <i>Brockhaus Enzyklopädie.</i> Band 20, 19. völlig neu bearbeitete Auflage, Mannheim 1993, ISBN 3-7653-1120-0, S. 86.</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Heinrich Karl Fierz: <i>Jung, Carl Gustav.</i> In: <i>Neue Deutsche Biographie.</i> Band 10, 1974, S. 676–678 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.deutsche-biographie.de/gnd118558749.html#ndbcontent">online</a>).</span>
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<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">C. G. Jung: <i>Gesammelte Werke.</i> Band 9/1: § 278; vergleiche Band 11: § 755.</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Vilaynur_S._Ramachandran" class="mw-redirect" title="Vilaynur S. Ramachandran">Vilaynur S. Ramachandran</a>, Sandra Blakesleein: <i>Die blinde Frau, die sehen kann Rätselhafte Phänomene unseres Bewusstseins.</i> 1. Auflage, Rowohlt, Reinbek 2001, ISBN 3-498-05750-2, S. 397 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">Vilaynur S. Ramachandran, Sandra Blakesleein: <i>Die blinde Frau, die sehen kann Rätselhafte Phänomene unseres Bewusstseins.</i> Reinbek 2001, S. 398.</span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Wolfgang_Mertens" title="Wolfgang Mertens">Wolfgang Mertens</a> (Hrsg.): <i>Handbuch psychoanalytischer Grundbegriffe.</i> 4., überarbeitete und erweiterte Ausgabe. Kohlhammer, Stuttgart 2014, ISBN 978-3-17-022315-8, S. 855.</span>
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<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text">Sigmund Freud: <i>Gesammelte Werke.</i> Band XIII: <i>Das Ich und das Es.</i> Fischer, 1923b, S. 18. (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://freud-online.de/Texte/PDF/freud_werke_bd13.pdf">Volltext online</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text">Sigmund Freud: <i>Gesammelte Werke.</i> Band XIII: <i>Das Ich und das Es.</i> Fischer, 1923b, S. 253 f. (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://freud-online.de/Texte/PDF/freud_werke_bd13.pdf">Volltext online</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Zeno: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.zeno.org/Philosophie/M/Nietzsche,+Friedrich/Die+fr%C3%B6hliche+Wissenschaft/Drittes+Buch/270.+Was+sagt+dein+Gewissen"><i>Volltext Philosophie: Friedrich Nietzsche: Werke in drei Bänden. München 1954, Band 2, S. 159.: ...</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 12. Mai 2024</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASelbst&rft.title=Volltext+Philosophie%3A+Friedrich+Nietzsche%3A+Werke+in+drei+B%C3%A4nden.+M%C3%BCnchen+1954%2C+Band+2%2C+S.+159.%3A+...&rft.description=Volltext+Philosophie%3A+Friedrich+Nietzsche%3A+Werke+in+drei+B%C3%A4nden.+M%C3%BCnchen+1954%2C+Band+2%2C+S.+159.%3A+...&rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.zeno.org%2FPhilosophie%2FM%2FNietzsche%2C%2BFriedrich%2FDie%2Bfr%25C3%25B6hliche%2BWissenschaft%2FDrittes%2BBuch%2F270.%2BWas%2Bsagt%2Bdein%2BGewissen&rft.creator=Zeno&rft.language=de"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/primaerer-narzissmus/11818"><i>primärer Narzißmus.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 8. Mai 2024</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASelbst&rft.title=prim%C3%A4rer+Narzi%C3%9Fmus&rft.description=prim%C3%A4rer+Narzi%C3%9Fmus&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.spektrum.de%2Flexikon%2Fpsychologie%2Fprimaerer-narzissmus%2F11818&rft.language=de"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-23">↑</a></span> <span class="reference-text">Heinz Hartmann: <i>Ich-Psychologie. Studien zur psychoanalytischen Theorie.</i> Thieme, Leipzig 1927 / Neuauflage, E. Klett, Stuttgart 1972, ISBN 3-12-903340-8, S. 261 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-24">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Ernst_Federn" title="Ernst Federn">Ernst Federn</a>: <i>Narcissism in the structure of the ego.</i> In: <i><a href="Internationale_Zeitschrift_f%C3%BCr_Psychoanalyse" title="Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse">Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse</a>.</i> 1928, Band 9, S. 401–409.</span>
</li>
<li id="cite_note-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-25">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Christiane_Ludwig-K%C3%B6rner" title="Christiane Ludwig-Körner">Christiane Ludwig-Körner</a>: <i>Der Selbstbegriff in Psychologie und Psychotherapie: Eine Wissenschaftshistorische Untersuchung.</i> Deutscher Universitätsverlag (DUV), Wiesbaden 1992, ISBN 3-663-14648-0, S. 154.</span>
</li>
<li id="cite_note-26"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-26">↑</a></span> <span class="reference-text">vergleiche hierzu den Freudschen Begriff der „Erinnerungsspur“ im <i>Entwurf einer Psychologie.</i> 1895.</span>
</li>
<li id="cite_note-27"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-27">↑</a></span> <span class="reference-text">Das Unbewusste ist ein System von Erinnerungsspuren, die kein direktes Spiegelbild der äußeren Wirklichkeit sind, die es hervorgebracht hat.</span>
</li>
<li id="cite_note-28"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-28">↑</a></span> <span class="reference-text">Heinz Hartmann: <i>Ich-Psychologie und Anpassungsproblem.</i> In: <i><a href="Internationale_Zeitschrift_f%C3%BCr_Psychoanalyse" title="Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse">Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse</a>.</i> 1939, Band 24, S. 62–135.</span>
</li>
<li id="cite_note-29"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-29">↑</a></span> <span class="reference-text">Brigitte Naudascher: <i>Das übergangene Selbst. Pädagogische Perspektiven zur Selbstkonzeptforschung.</i> (= <i>Campus Forschung.</i> Band 168). Campus, Frankfurt am Main / New York 1980, ISBN 3-593-32779-1 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.pedocs.de/volltexte/2012/5480/pdf/Naudascher_1980_Das_uebergangene_Selbst_D_A.pdf">Volltext als PDF; Auf: <i>pedocs.de</i></a>) hier S. 38.</span>
</li>
<li id="cite_note-30"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-30">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Donald_Winnicott" title="Donald Winnicott">Donald Winnicott</a>: <i>Ego Distorsion in Terms of True and false Self.</i> In: <i>The Maturational Processes and th Facilitating Enviroment. Studies in the Theory of emotional Development.</i> In: <i>The International Psycho-Analytical Library.</i> Band 64, The Hogarth Press and the Institute of Psycho-Analysis, London 1965, S. 1–276 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://doctorabedin.org/wp-content/uploads/2015/07/Donald-Winnicott-The-Maturational-Process-and-the-Facilitating-Environment-1965.pdf">Volltext als PDF</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-31"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-31">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Elisabeth_Roudinesco" class="mw-redirect" title="Elisabeth Roudinesco">Elisabeth Roudinesco</a>, Michel Plon: <i>Wörterbuch der Psychoanalyse. Namen, Länder, Werke, Begriffe.</i> Springer, Wien / New York 2004, ISBN 3-211-83748-5, S. 918–919.</span>
</li>
<li id="cite_note-32"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-32">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Rupert_Lay" title="Rupert Lay">Rupert Lay</a>: <i>Vom Sinn des Lebens.</i> Wirtschaftsverlag Langen-Müller-Herbig, München 1985, ISBN 3-7844-7154-4, S. 38.</span>
</li>
<li id="cite_note-33"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-33">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Heinz_Kohut" title="Heinz Kohut">Heinz Kohut</a>, Lutz Rosenkötter: <i>Narzißmus. Eine Theorie der psychoanalytischen Behandlung narzißtischer Persönlichkeitsstörungen</i> (= <i>stw, Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft.</i> Band 157). Suhrkamp, Frankfurt am Main 1976, ISBN 3-518-07757-0. (Amerikanisches Original: <i>The Analysis of the Self. A Systematic Approach to the Psychoanalytic Treatment of Narcissistic Personality Disorders.</i> International Universities Press, New York 1971.)</span>
</li>
<li id="cite_note-34"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-34">↑</a></span> <span class="reference-text">Ralph J. Butzer: <i>Heinz Kohut zur Einführung.</i> Neuauflage von 1997, Psychosozial-Verlag, Gießen 2016, ISBN 978-3-8379-2610-1, S. 51 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-35"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-35">↑</a></span> <span class="reference-text">Judith Valk: <i>Heinz Kohut’s Narzissmustheorie. Eine Einführung.</i> In: Gabi Döhmann-Höh, Fritz Morgenthaler (Hrsg.): <i>Die neuen Narzißmustheorien: zurück ins Paradies?</i> Psychoanalytisches Seminar Zürich, Syndikat/Athenäum, Frankfurt am Main 1983, ISBN 3-610-04618-X, S. 67–75 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.werkblatt.at/archiv/4-5_Valk.pdf">Volltext als PDF; Auf: <i>werkblatt.de</i></a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-36"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-36">↑</a></span> <span class="reference-text">H. Kohut, L. Rosenkötter: <i>Narzißmus. Eine Theorie der psychoanalytischen Behandlung narzißtischer Persönlichkeitsstörungen</i> Frankfurt am Main 1976, Die optimale mütterliche Empathie ist die Basis zur Entwicklung eines kohärenten Selbst.</span>
</li>
<li id="cite_note-37"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-37">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Hans-Joachim_Maaz" title="Hans-Joachim Maaz">Hans-Joachim Maaz</a>: <i>Das falsche Selbst. Ursachen und Folgen unserer normopathischen Gesellschaft.</i> 5. Auflage, Beck, München 2019, ISBN 978-3-406-70555-7, S. 18–20.</span>
</li>
<li id="cite_note-38"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-38">↑</a></span> <span class="reference-text">Tabelle nach Hans-Joachim Maaz: <i>Das falsche Selbst. Ursachen und Folgen unserer normopathischen Gesellschaft.</i> München 2019, S. 20.</span>
</li>
<li id="cite_note-39"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-39">↑</a></span> <span class="reference-text">Judith Valk: <i>Heinz Kohut’s Narzissmustheorie. Eine Einführung.</i> In: G. Döhmann-Höh, F. Morgenthaler (Hrsg.): <i>Die neuen Narzißmustheorien: zurück ins Paradies?</i> Frankfurt am Main 1983 (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.werkblatt.at/archiv/4-5_Valk.pdf">Volltext als PDF; Auf: <i>werkblatt.de</i></a>) hier. S. 68.</span>
</li>
<li id="cite_note-40"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-40">↑</a></span> <span class="reference-text">Edward Edinger: <i>Anatomy of the Psyche. Alchemical Symbolism in Psychotherapy</i> (= <i>The reality of the psyche series.</i>). Open Court, Chicago 1985, ISBN 0-87548-444-1, S. 81.</span>
</li>
<li id="cite_note-41"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-41">↑</a></span> <span class="reference-text">C. G. Jung: <i>Gesammelte Werke.</i> Band 6: § 814; Band 9/1: § 248, § 633; Band 12: § 309.</span>
</li>
<li id="cite_note-42"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-42">↑</a></span> <span class="reference-text">Olten, <a href="Walter_Verlag" title="Walter Verlag">Walter-Verlag</a> 1990 (1971), S. 416 (Jaffé zitiert mehrere <a href="Quellenangabe" title="Quellenangabe">Belegstellen</a> aus Jungs <i>Gesammelten Werken</i>.</span>
</li>
<li id="cite_note-43"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-43">↑</a></span> <span class="reference-text">C. G. Jung: <i>Gesammelte Werke.</i> Band 9/1: § 653; Band 9/2: § 354§ 633.</span>
</li>
<li id="cite_note-44"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-44">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Marie-Louise_von_Franz" title="Marie-Louise von Franz">Marie-Louise von Franz</a>: <i>Das Weibliche im Märchen.</i> Verlag Stiftung für Jung’sche Psychologie, Küsnacht 2017, ISBN 978-3-908116-71-4, S. 23 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-45"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-45">↑</a></span> <span class="reference-text">Marie-Louise von Franz: <i>Die Suche nach dem Selbst. Individuation im Märchen.</i> Kösel, München 1985, ISBN 3-466-34097-7, S. 25.</span>
</li>
<li id="cite_note-46"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-46">↑</a></span> <span class="reference-text">C. G. Jung: <i>Gesammelte Werke.</i> Band 9/1: § 633.</span>
</li>
<li id="cite_note-47"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-47">↑</a></span> <span class="reference-text">C. G. Jung: <i>Gesammelte Werke.</i> Band 9/1: § 675; vergleiche Band 9/1: § 633.</span>
</li>
<li id="cite_note-48"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-48">↑</a></span> <span class="reference-text">C. G. Jung: <i>Gesammelte Werke.</i> Band 6: 815; Band 9/2: § 354; Band 11: 716.</span>
</li>
<li id="cite_note-49"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-49">↑</a></span> <span class="reference-text">C. G. Jung: <i>Gesammelte Werke.</i> Band 7: § 274.</span>
</li>
<li id="cite_note-50"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-50">↑</a></span> <span class="reference-text">Edward Edinger: <i>The Creation of Consciousness. Jung's Myth for Modern Man</i> (= <i>Studies in Jungian psychology.</i> Band 14). Inner City Books, Toronto 1984, ISBN 0-919123-13-9, S. 16.</span>
</li>
<li id="cite_note-51"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-51">↑</a></span> <span class="reference-text">C. G. Jung: <i>Gesammelte Werke.</i> Band 9/2: § 354; vergleiche Band 15. § 532.</span>
</li>
<li id="cite_note-52"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-52">↑</a></span> <span class="reference-text">C. G. Jung: <i>Gesammelte Werke.</i> Band 12: § 30.</span>
</li>
<li id="cite_note-53"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-53">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. <a href="Mario_Jacoby" title="Mario Jacoby">Mario Jacoby</a>: <i>Individuation und Narzissmus, Psychologie des Selbst bei C. G. Jung und H. Kohut</i> (= <i>Leben lernen,</i> Nr. 60). Pfeiffer, München 1985, ISBN 3-7904-0439-X.</span>
</li>
<li id="cite_note-54"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-54">↑</a></span> <span class="reference-text">C. G. Jung: <i>Gesammelte Werke.</i> Band 6: § 815; Band 8: § 870; Band 9/1: § 256, §315, §689; Band 9/2: § 256; Band 11: § 157, § 433; Band 13: § 241 f., § 304; Band 18/2: § 1158.</span>
</li>
<li id="cite_note-55"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-55">↑</a></span> <span class="reference-text">C. G. Jung: <i>Gesammelte Werke.</i> Band 11. §755; Band 13: §268; Band 18/2: § 1158, §1657; Band 12:: § 30.</span>
</li>
<li id="cite_note-56"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-56">↑</a></span> <span class="reference-text">C. G. Jung: <i>Gesammelte Werke.</i> Band 11: § 401; Band 15: §531.</span>
</li>
<li id="cite_note-57"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-57">↑</a></span> <span class="reference-text">C. G. Jung: <i>Gesammelte Werke.</i> Band 9/2: § 418; Band 13: §289; Band 14/4: §431.</span>
</li>
<li id="cite_note-58"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-58">↑</a></span> <span class="reference-text">Marie-Louise von Franz: <i>Traum und Tod. Was uns die Träume Sterbender sagen</i> (1984), überarbeitete Neuauflage, Walter, Zürich 1999, ISBN 3-530-40070-X, S. 83.</span>
</li>
<li id="cite_note-59"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-59">↑</a></span> <span class="reference-text">Marie-Louise von Franz: <i>Das Weibliche im Märchen.</i> Küsnacht 2017, S. 29.</span>
</li>
<li id="cite_note-60"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-60">↑</a></span> <span class="reference-text">C. G. Jung: <i>Gesammelte Werke.</i> Band 7: § 274; Band 11: § 396.</span>
</li>
<li id="cite_note-61"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-61">↑</a></span> <span class="reference-text">C. G. Jung: <i>Gesammelte Werke.</i> Band 12: § 247, § 453.</span>
</li>
<li id="cite_note-62"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-62">↑</a></span> <span class="reference-text">C. G. Jung: <i>Gesammelte Werke.</i> Band 18/2: § 247.</span>
</li>
<li id="cite_note-63"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-63">↑</a></span> <span class="reference-text">C. G. Jung: <i>Gesammelte Werke.</i> Band 9/1: § 289.</span>
</li>
<li id="cite_note-64"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-64">↑</a></span> <span class="reference-text">C. G. Jung: <i>Gesammelte Werke.</i> Band 7: § 266; Band 11: § 233.</span>
</li>
<li id="cite_note-65"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-65">↑</a></span> <span class="reference-text">C. G. Jung: <i>Gesammelte Werke.</i> Band 7: § 266; Band 9/1: §78, § 689; Band 9/2: § 418; Band 11: § 401; Band 14/1: §211; Band 15: § 531.</span>
</li>
<li id="cite_note-66"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-66">↑</a></span> <span class="reference-text">Marie Louise von Franz: <i>Die Suche nach dem Selbst. Individuation im Märchen.</i> München 1985, S. 107.</span>
</li>
<li id="cite_note-67"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-67">↑</a></span> <span class="reference-text">C. G. Jung: <i>Gesammelte Werke.</i> Band 10: § 318.</span>
</li>
<li id="cite_note-68"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-68">↑</a></span> <span class="reference-text">C. G. Jung: <i>Gesammelte Werke.</i> Band 11: § 401.</span>
</li>
<li id="cite_note-69"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-69">↑</a></span> <span class="reference-text">C. G. Jung: <i>Gesammelte Werke.</i> Band 14/2: § 432.</span>
</li>
<li id="cite_note-70"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-70">↑</a></span> <span class="reference-text">C. G. Jung: <i>Gesammelte Werke.</i> Band 10: § 721 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-71"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-71">↑</a></span> <span class="reference-text">C. G. Jung: <i>Gesammelte Werke.</i> Band 9/2: § 44; vergleiche Band 13 § 422.</span>
</li>
<li id="cite_note-72"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-72">↑</a></span> <span class="reference-text">C. G. Jung: <i>Gesammelte Werke.</i> Band 11: § 391.</span>
</li>
<li id="cite_note-73"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-73">↑</a></span> <span class="reference-text">C. G. Jung: <i>Gesammelte Werke.</i> Band 9/1: § 278; vergleiche Band 11: § 755.</span>
</li>
<li id="cite_note-74"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-74">↑</a></span> <span class="reference-text">C. G. Jung: <i>Gesammelte Werke.</i> Band 11: § 745; vergleiche ebenda § 960.</span>
</li>
<li id="cite_note-75"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-75">↑</a></span> <span class="reference-text">C. G. Jung: <i>Gesammelte Werke.</i> Band 12: § 248.</span>
</li>
<li id="cite_note-76"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-76">↑</a></span> <span class="reference-text">C. G. Jung: <i>Gesammelte Werke.</i> Band 14/2: § 433.</span>
</li>
<li id="cite_note-77"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-77">↑</a></span> <span class="reference-text">C. G. Jung: <i>Gesammelte Werke.</i> Band 16: § 444.</span>
</li>
<li id="cite_note-78"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-78">↑</a></span> <span class="reference-text">C. G. Jung: <i>Gesammelte Werke.</i> Band 13: § 226, vergleiche ebenda § 287 und Band 15: § 474.</span>
</li>
<li id="cite_note-79"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-79">↑</a></span> <span class="reference-text">C. G. Jung: <i>Gesammelte Werke.</i> Band 5: § 550; Band 18/2: § 1567; vergleiche Band 10: § 873; Band 6: § 189; Band 11: § 433.</span>
</li>
<li id="cite_note-80"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-80">↑</a></span> <span class="reference-text">Edward Edinger: <i>The Creation of Consciousness. Jung's Myth for Modern Man.</i> Toronto 1984, S. 85.</span>
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<li id="cite_note-81"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-81">↑</a></span> <span class="reference-text">Edward Edinger: <i>The Creation of Consciousness. Jung's Myth for Modern Man.</i> Toronto 1984, S. 53.</span>
</li>
<li id="cite_note-82"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-82">↑</a></span> <span class="reference-text">C. G. Jung: <i>Gesammelte Werke.</i> Band 10: § 644; vergleiche Band 18/2: § 1630, Band 5: § 612.</span>
</li>
<li id="cite_note-C._G._Jung:_Gesammelte_Werke._Band_11:_§_232-83"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-C._G._Jung:_Gesammelte_Werke._Band_11:_§_232_83-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-C._G._Jung:_Gesammelte_Werke._Band_11:_§_232_83-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-C._G._Jung:_Gesammelte_Werke._Band_11:_§_232_83-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text">C. G. Jung: <i>Gesammelte Werke.</i> Band 11: § 232.</span>
</li>
<li id="cite_note-84"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-84">↑</a></span> <span class="reference-text">C. G. Jung: <i>Gesammelte Werke.</i> Band 5: § 612; Band 9/2: § 70, § 122, § 283, § 318; Band 11: § 230, § 714; Band 18/2: § 1657.</span>
</li>
<li id="cite_note-85"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-85">↑</a></span> <span class="reference-text">Edward Edinger: <i>The Creation of Consciousness. Jung's Myth for Modern Man.</i> Toronto 1984, S. 89.</span>
</li>
<li id="cite_note-86"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-86">↑</a></span> <span class="reference-text">C. G. Jung: <i>Gesammelte Werke.</i> Band 18/2: § 1660 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-87"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-87">↑</a></span> <span class="reference-text">C. G. Jung: <i>Gesammelte Werke.</i> Band 13: § 299; vergleiche Band 13: § 289.</span>
</li>
<li id="cite_note-88"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-88">↑</a></span> <span class="reference-text">C. G. Jung: <i>Gesammelte Werke.</i> Band 11: § 232, vergleiche Band 9/2: § 74.</span>
</li>
<li id="cite_note-89"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-89">↑</a></span> <span class="reference-text">C. G. Jung: <i>Gesammelte Werke.</i> Band 9/2: § 74.</span>
</li>
<li id="cite_note-90"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-90">↑</a></span> <span class="reference-text">C. G. Jung: <i>Gesammelte Werke.</i> Band 13: § 297; Band 14/2: § 171.</span>
</li>
<li id="cite_note-91"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-91">↑</a></span> <span class="reference-text">C. G. Jung: <i>Gesammelte Werke.</i> Band 9/2: § 76; Band 9/2: § 75–79.</span>
</li>
<li id="cite_note-92"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-92">↑</a></span> <span class="reference-text">C. G. Jung: <i>Gesammelte Werke.</i> Band 9/2: § 171; Band 18/2: § 1660.</span>
</li>
<li id="cite_note-93"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-93">↑</a></span> <span class="reference-text">C. G. Jung: <i>Gesammelte Werke.</i> Band 9/2: § 76.</span>
</li>
<li id="cite_note-94"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-94">↑</a></span> <span class="reference-text">C. G. Jung: <i>Gesammelte Werke.</i> Band 9/2: § 171.</span>
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<li id="cite_note-95"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-95">↑</a></span> <span class="reference-text">Erich Neumann: <i>Die Große Mutter. Eine Phänomenologie der weiblichen Gestaltungen des Unbewussten.</i> Walter, Zürich 1997, ISBN 3-530-60862-9, S. 263.</span>
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<li id="cite_note-97"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-97">↑</a></span> <span class="reference-text">Erich Neumann: <i>Die Große Mutter. Eine Phänomenologie der weiblichen Gestaltungen des Unbewussten.</i> Zürich 1997, S. 219, vergleiche S. 263.</span>
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<li id="cite_note-99"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-99">↑</a></span> <span class="reference-text">C. G. Jung: <i>Gesammelte Werke.</i> Band 14/2: § 374.</span>
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<li id="cite_note-100"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-100">↑</a></span> <span class="reference-text">C. G. Jung: <i>Gesammelte Werke.</i> Band 13: § 374.</span>
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<li id="cite_note-101"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-101">↑</a></span> <span class="reference-text">Dan Zahavi: <cite style="font-style:italic">Subjectivity and selfhood: investigating the first-person perspective</cite> (= <cite style="font-style:italic">A Bradford book</cite>). 1. MIT Press paperback ed Auflage. MIT Press, Cambridge, Mass. 2008, ISBN 978-0-262-74034-0.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Selbst&rft.au=Dan+Zahavi&rft.btitle=Subjectivity+and+selfhood%3A+investigating+the+first-person+perspective&rft.date=2008&rft.edition=1.+MIT+Press+paperback+ed&rft.genre=book&rft.isbn=9780262740340&rft.place=Cambridge%2C+Mass.&rft.pub=MIT+Press&rft.series=A+Bradford+book" style="display:none"> </span></span>
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<li id="cite_note-102"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-102">↑</a></span> <span class="reference-text"><cite style="font-style:italic">Digital ist besser?! Psychologie der Online- und Mobilkommunikation</cite>. Springer Berlin Heidelberg, Berlin, Heidelberg 2023, ISBN 978-3-662-66607-4, <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.1007/978-3-662-66608-1">10.1007/978-3-662-66608-1</a></span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://link.springer.com/10.1007/978-3-662-66608-1">springer.com</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Selbst&rft.btitle=Digital+ist+besser%3F%21+Psychologie+der+Online-+und+Mobilkommunikation&rft.date=2023&rft.doi=10.1007%2F978-3-662-66608-1&rft.genre=book&rft.isbn=9783662666074&rft.place=Berlin%2C+Heidelberg&rft.pub=Springer+Berlin+Heidelberg" style="display:none"> </span></span>
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<li id="cite_note-103"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-103">↑</a></span> <span class="reference-text">Reinhard Tausch, Anne-Marie Tausch: <i>Gesprächspsychotherapie, Einfühlsame hilfreiche Gruppen- und Einzelgespräche in der Psychotherapie und im alltäglichen Leben.</i> 8., ergänzte Auflage, Verlag für Psychologie Dr. C. J. Hogrefe, Göttingen 1981, ISBN 3-8017-0172-7, S. 138 ff.</span>
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<li id="cite_note-113"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-113">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Th%C3%ADch_Nh%E1%BA%A5t_H%E1%BA%A1nh" title="Thích Nhất Hạnh">Thích Nhất Hạnh</a>: <i>Das Herz von Buddhas Lehre. Leiden verwandeln - die Praxis des glücklichen Lebens</i> (= <i>Herder-Spektrum.</i>). Herder, Freiburg im Breisgau u. a. 1999, ISBN 3-451-26739-X, S. 24.</span>
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<li id="cite_note-114"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-114">↑</a></span> <span class="reference-text">Thích Nhất Hạnh: <i>Das Diamant Sutra. Kommentare zum Prajnaparamita-Diamant-Sutra.</i> Theseus-Verlag, München/Zürich 1993, ISBN 3-89620-066-6, S. 48.</span>
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<li id="cite_note-115"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-115">↑</a></span> <span class="reference-text">Raoul von Muralt (Hrsg.): <i>Meditations-Sutras des Mahâyâna-Buddhismus.</i> Band 1: <i>Maha-Prajna-paramita-hridaya</i> (= <i>Lehre und Symbol.</i> Band 31). 3. Auflage, Origo-Verlag, Bern 1988, ISBN 3-282-00075-8, S. 31.</span>
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<li id="cite_note-116"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-116">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Max_Bennett_(Neurobiologe)" title="Max Bennett (Neurobiologe)">Max Bennett</a>, <a href="Peter_Hacker" title="Peter Hacker">Peter Hacker</a>: <i>Die philosophischen Grundlagen der Neurowissenschaften.</i> (Aus dem Englischen übersetzt von Axel Walter. Mit einem Vorwort von <a href="Annemarie_Gethmann-Siefert" title="Annemarie Gethmann-Siefert">Annemarie Gethmann-Siefert</a>), <a href="Wissenschaftliche_Buchgesellschaft" title="Wissenschaftliche Buchgesellschaft">WBG</a>, Darmstadt 2010, ISBN 978-3-534-22877-5, S. 448–451. (Englische Originalausgabe: <i>Philosophical Foundations of Neuroscience.</i> Blackwell, Oxford/Malden (Mass.) 2003, ISBN 1-4051-0855-X).</span>
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<li id="cite_note-117"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-117">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Thomas_Metzinger" title="Thomas Metzinger">Thomas Metzinger</a>: <i>Der Ego-Tunnel. Eine neue Philosophie des Selbst. Von der Hirnforschung zur Bewusstseinsethik</i>. Berliner Taschenbuch Verlag, Berlin 2010, ISBN 978-3-8333-0719-5.</span>
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<li id="cite_note-118"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-118">↑</a></span> <span class="reference-text">Thomas Metzinger: <i>Das Selbst.</i> In: Markus Schrenk (Hrsg.): <i>Handbuch Metaphysik.</i> Stuttgart/Weimar 2017, S. 177–182.</span>
</li>
<li id="cite_note-119"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-119">↑</a></span> <span class="reference-text">Thomas Metzinger: <i><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20120130215739/http://www.ifzn.uni-mainz.de/Metzinger.pdf">Die Selbstmodell-Theorie der Subjektivität: Eine Kurzdarstellung in sechs Schritten</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 30. Januar 2012 im </i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a><i>)</i> (Erweiterte Version eines Buchbeitrags, abgerufen am 29. Juli 2021; PDF; 878 kB).</span>
</li>
<li id="cite_note-120"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-120">↑</a></span> <span class="reference-text">Ansgar Beckermann: <cite style="font-style:italic">„‚ich‘ und ‚selbst‘, nicht ‚Ich‘ und ‚Selbst‘“</cite>. In: Ansgar Beckermann (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Aufsätze</cite>. 2. Auflage. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>3</span>. Universitätsbibliothek Bielefeld, Bielefeld 2022.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Selbst&rft.atitle=%E2%80%9E%E2%80%9Aich%E2%80%98+und+%E2%80%9Aselbst%E2%80%98%2C+nicht+%E2%80%9AIch%E2%80%98+und+%E2%80%9ASelbst%E2%80%98%E2%80%9C&rft.au=Ansgar+Beckermann&rft.btitle=Aufs%C3%A4tze&rft.date=2022&rft.edition=2.+Auflage&rft.genre=book&rft.place=Bielefeld&rft.pub=Universit%C3%A4tsbibliothek+Bielefeld&rft.volume=Band+3" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-121"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-121">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.schwabeonline.ch/schwabe-xaveropp/elibrary/start.xav?start=//*%5B@attr_id='verw.grenzbegriff'%20and%20@outline_id='hwph_verw.grenzbegriff'%5D"><i>Schwabe online.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 8. Mai 2024</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASelbst&rft.title=Schwabe+online&rft.description=Schwabe+online&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.schwabeonline.ch%2Fschwabe-xaveropp%2Felibrary%2Fstart.xav%3Fstart%3D%2F%2F%2A%255B%40attr_id%3D%2527verw.grenzbegriff%2527%2520and%2520%40outline_id%3D%2527hwph_verw.grenzbegriff%2527%255D"> </span></span>
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